Wenige Regeln...und unsere persönlichen Stellschräubchen

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Re: Wenige Regeln...und unsere persönlichen Stellschräubchen

Beitragvon Anschi » 07.04.2017 00:15

Und immer wieder neu finde ich es wichtig, das Thema "Stellschräubchen" nach oben zu holen. Auch wenn ich nun keine Modi mehr bin, sondern eine Normal-Anschi... was ja im Grunde auch eines "meiner" Stellschräubchen ausmachte, denn Stress zu reduzieren, das geht manchmal nur mit einem radikalen Schnitt... Und es waren so einige Stellschräubchen, die ich justieren musste...und noch justiere - und ich kann nur jeden ermutigen, bei dem die Abnahme hängt oder gar nicht in Schwung kommt, wirklich in die verschiedensten Richtungen zu forschen, woran es vielleicht liegen könnte.
Bei mir kam zu dem Stress noch die Schilddrüse dazu, die momentan verrückt spielt...der Darmhaushalt war massiv gestört.....Vitamin D war viel zu niedrig..... der Fuß macht auch immer mal wieder Probleme und die Gelenke auch... und alles hängt am Ende irgendwie miteiander zusammen...
Schritt für Schritt arbeite ich all diese Punkte ab...versuche Stress zu reduzieren, wo es möglich ist... mehr auf mein "Bauchgefühl" zu hören... mich mehr abzugrenzen.... habe eine Darmsanierung gemacht, Vitamin D zugeführt und lasse die SD regelmäßig kontrollieren und neu einstellen. Mit Begleitung durch meine Heilpraktikerin mache ich momentan noch eine Entgiftung... und nach zwei Gemüsesuppen-Tagen ohne Zucker und KH klappt es jetzt auch endlich wieder etwas besser, meinen Süßhunger zu bezähmen... Die zwei verlorenen Kilos nach den Fast-Tagen sind auch nicht wiedergekommen, nachdem ich wieder "normal" aß...aber ein Schwanken von bis zu 1 Kilo ist natürlich normal... Ich bin jedoch nach langer Zeit und trotz einiger gesundheitlicher Probleme endlich wieder zuversichtlich, dass ich bis zum Sommer wieder in meine Hosen vom Vorjahr passe, die mir über den Winter fast alle wieder zu eng geworden sind. :jc_doubleup:

:nie :nie :nie

Eure Anschi
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Re: Wenige Regeln...und unsere persönlichen Stellschräubchen

Beitragvon Birgit Mielke » 07.04.2017 05:31

Da hast du recht Anschi mit den persönlichen Stellschräubchen. Bei mir steht das Gewicht ja seit ungefähr 1,5 Jahren. Mal 1-3 kg rauf und auch wieder runter, aber meine letzten 10 kg hab ich irgendwie nie den Anfang bekommen. Jetzt habe ich angefangen meine KH runter zuschrauben und es klappt wieder. Muss dann halt nur sehen das meine kcal soweit stimmen. Klar mit Stress ud vielen Problemen ist das abnehmen sehr schwer,aber wenn man am Ball bleibt schafft man es auch.Eigentlich ist man ja immer dran die Stellschrauben neu zu richten(das ganze Leben lang) Ich habe in meinem Leben noch kaum erfahren das alles glatt läuft oder du nichts ändern musst. Aber das wird immer so bleiben.
Die 30 gr.-Fett Methode ist für mich gerade das Beste gewesen, da ich kaum Änderungen hatte. Musste nur auf 3 Dinge achten und es klappte ganz gut.
Für mich ist es die Richtige Methode dauerhaft vom Übergewicht unten zu bleiben

:nie
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Re: Wenige Regeln...und unsere persönlichen Stellschräubchen

Beitragvon Tomatensusanne » 07.04.2017 06:08

Richtig, ein Schraeubchen nach dem anderen. Bin auch immer noch dabei. Stress abbauen, die Ursache von Schmerzen finden und moeglichst beseitigen sind 2 wichtige Punkte. Bei mir schwankt es grad auch zwischen 70 und 72, d. h. die Weihnachtskilos sind noch immer nicht weg.

Dafuer aber die Schmerzen in der Schulter, dafuer hab ich jetzt Schmerzen am Hallux, oder wo sie auch immer herkommen. Das soll nach Ostern eine Fusstherapeutin rausfinden. Ich humpel so, dass ich schon davon Kreuzschmerzen gekriegt hab.

Ausserdem gibt es heute schcon den 2. Chaostag der Woche. Aber wir haben hier einen deutschen Metzger gefunden, und da haben wir gestern Leberkaese zum Aufbacken gekauft. Der muss natuerlich sofort probiert werden. :nyam2:
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Re: Wenige Regeln...und unsere persönlichen Stellschräubchen

Beitragvon Pe » 08.04.2017 13:32

Hier wimmelt's ja vor Stress :biggrinn:
Als ich mal eine zeitlang sehr down war, habe ich meiner HPin auch gesagt... ich weiß nicht, ich glaube ich bin nicht mehr so stressresistent wie früher.
Dann sagte sie, was haben eigentlich die Menschen, die in den Kriegsjahren lebten, gemacht... wie haben die das alles geschafft.
(Schlußendlich waren es bei mir damals auch diverse Mängel; Vit. D, schlechte Schilddrüse und wahrscheinlich auch noch Nachwirkungen der Belastungen, als mein Mann krank war)

Aber ich frage mich, wo fängt Stress an, wo hört er auf...

Wirklich schwer kranke Menschen im Umfeld, Arbeitslosigkeit - das verursacht Stress und viele Sorgen. Aber ich denke mir immer, es gibt schlimmeres, als das, was manchmal als "stressig" empfunden wird. Krebs und andere schlimme Krankheiten - das ist wahrlich nicht einfach zu bewältigen, doch die Menschen, die das bewältigen müssen, klagen meist gar nicht.
Solange es nicht so schlimm ist, werde ich für meinen Teil meine Gedanken insoweit sortieren, dass es mir und meinen Lieben doch trotz allem gut geht und ich den Stress nicht herbeireden werde. Dann geht's doch erst wirklich los, weil ich mich damit erst recht runterziehe. Und sicher auch meine Lieben um mich herum.
Klar mach ich mir Gedanken, dass hoffentlich bei meinem Mann endlich Ruhe einkehrt mit dem Darm. Da schwebt immer ein bisschen Angst mit, dass wieder was wächst, was nicht hingehört. Seine Thrombosen... Aber ich denke, diese Sorgen sind ganz normal. Auch die Sorgen, die ich mir mache, wenn mein 19jähriger Sohn mit dem Auto unterwegs ist. Auch normal.

Viel Stress macht man sich, glaube ich, selbst. Mein großer Sohn hat mir kürzlich gesagt, er will kaum mehr Fleisch essen.
Find ich gut - aber ich koche nicht extra, wenn er was anderes essen will, als der Rest. Er ist alt genug, sich selber was zu machen, Käse und Brot ist immer da. Bei solchen und einigen anderen Dingen stress ich mich nimmer Nur so ein Beispiel, ich glaube es gibt viele Dinge, die man selbst einfach positiv angehen muss. :midi26:
Herzlichen Gruß

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Re: Wenige Regeln...und unsere persönlichen Stellschräubchen

Beitragvon mollifit » 08.04.2017 19:12

Pe hat geschrieben:
Dann sagte sie, was haben eigentlich die Menschen, die in den Kriegsjahren lebten, gemacht... wie haben die das alles geschafft.
Aber ich frage mich, wo fängt Stress an, wo hört er auf...

Wirklich schwer kranke Menschen im Umfeld, Arbeitslosigkeit - das verursacht Stress und viele Sorgen. Aber ich denke mir immer, es gibt schlimmeres, als das, was manchmal als "stressig" empfunden wird. Krebs und andere schlimme Krankheiten - das ist wahrlich nicht einfach zu bewältigen, doch die Menschen, die das bewältigen müssen, klagen meist gar nicht.
Solange es nicht so schlimm ist, werde ich für meinen Teil meine Gedanken insoweit sortieren, dass es mir und meinen Lieben doch trotz allem gut geht und ich den Stress nicht herbeireden werde. Dann geht's doch erst wirklich los, weil ich mich damit erst recht runterziehe. Und sicher auch meine Lieben um mich herum.
sind ganz normal. Auch die Sorgen, die ich mir mache, wenn mein 19jähriger Sohn mit dem Auto unterwegs ist. Auch normal.

Viel Stress macht man sich, glaube ich, selbst. Mein großer Sohn hat mir kürzlich gesagt, er will kaum mehr Fleisch essen.
Find ich gut - aber ich koche nicht extra, wenn er was anderes essen will, als der Rest. Er ist alt genug, sich selber was zu machen, Käse und Brot ist immer da. Bei solchen und einigen anderen Dingen stress ich mich nimmer Nur so ein Beispiel, ich glaube es gibt viele Dinge, die man selbst einfach positiv angehen muss. :midi26:


ach liebe Pe, ich muss dir in so vielen Dingen recht geben.
Alles muss heute schnell schnell schnell gehen.........das ist auch Stress.
Warum nicht etwas langsamer. Die Welt dreht sich auch morgen noch.
Klar sind Krankheiten schlimm und wer einige Pflegefälle hat (liebe Birgit)
der weiß auch was er jeden Tag leistet.
Ich habe das auch hinter mir, habe jahrelang meine Schwiegermutter gepflegt
aber trotzdem auch die Töchter herbeizitiert (ist eure Mutter, ich habe auch noch eine).
Also wenn es geht auch abgeben und auch akzeptieren, dass andere es eben anders machen.

Richtig, Pe, dass du dich von der neuen Ernährung deines Sohnes nicht stressen lässt......würde ich auch nicht.

Und.........das geht mir auch manchmal durch den Kopf.....was haben die Leute....
vor allem die Frauen, im Krieg gemacht. Meine Schwiegermutter ist mit 5 kleinen Kindern
und hochschwanger mit meinem Mann mit dem Fuhrwerk geflüchtet. War das Stress?
Oder waren die Leute früher einfach belastbarer?
Klar soll man nicht immer sagen ....früher ......aber ich merke schon, dass sich die Eltern,
nein die Mütter heute wirklich selber stressen.
Meine Tochter ist Erzieherin und mein Schwiegersohn ist Grundschullehrer (nicht bei uns im Ort)
und die sagen alle beide......die Kinder sind super aber....... die Mütter, machen sehr oft Probleme wo es keine gibt.
Da fängt der Stress doch oft schon an.
Was die Kinder alles in der Freizeit machen "müssen" finde ich machmal erschreckend.
Einfach mal zur Ruhe kommen und auch mal sagen......das ist mir egal, das geht mich nichts an.
Ich ärgere mich heute längst nicht meht über Dinge, die mich noch vor 7/8 Jahren beschäftigt haben.

In diesem Sinne
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SORGE GUT FÜR DEINEN KÖRPER DER EINZIGE ORT AN DEM DU LEBEN KANNST

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Re: Wenige Regeln...und unsere persönlichen Stellschräubchen

Beitragvon winterruth » 09.04.2017 00:02

Ich glaube wir müssen gelassener werden.
Müssen die Fenster , die Bude geputzt werden nur weil Ostern ist ?
Wir kriegen keinen Besuch, es muss also auch kein Meister essen oder eine
Torte sein. Es reicht ein einfacher Boden (sehr lecker vom Bäcker auf dem
Wochenmarkt) den man dann mit Obst belegt.
Freie Zeit mit den Menschen verbringen die einem lieb sind.
Und die stört auch eine Wollmaus unterm Sofa nicht.
Dann klappt es hoffentlich nach einigen kleinen osterleckereien
auch wieder mit dem abnehmen.
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Start in den Oktober 🍁mit 101,4 Kilo
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Re: Wenige Regeln...und unsere persönlichen Stellschräubchen

Beitragvon Birgit Mielke » 09.04.2017 08:18

winterruth hat geschrieben:Ich glaube wir müssen gelassener werden.
Müssen die Fenster , die Bude geputzt werden nur weil Ostern ist ?
Wir kriegen keinen Besuch, es muss also auch kein Meister essen oder eine
Torte sein. Es reicht ein einfacher Boden (sehr lecker vom Bäcker auf dem
Wochenmarkt) den man dann mit Obst belegt.
Freie Zeit mit den Menschen verbringen die einem lieb sind.
Und die stört auch eine Wollmaus unterm Sofa nicht.
Dann klappt es hoffentlich nach einigen kleinen osterleckereien
auch wieder mit dem abnehmen.
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Da muss ich dir recht geben Ruth die Fenstern müssen echt nicht geputzt sein und die Bude komplett sauber sein nur weil Ostern ist. Mache mich dieses Jahr das erste mal nicht so verrückt da wir auch eh bei meinem Schwager sind über Ostern. Bei vielen Familien die ich kenne ist es aber anderster. Da kommen dann die Familie an den Feiertage und man denkt das man gott weiss was auftragen muss. Es geht doch auch mal ein ganz normales Essen . Weil die erzählen dan noch das die Kinder kommen und man auch was für die haben muss. Geht es noch es ist Ostern und nicht Weihnachten....Finde diese geschenkerei eh zuviel. Heute werden teilweise die Kinder Ostern echt so beschenkt als wäre es Weihnachten.

Wünsche euch eine schöne Karwoche <img width="99" height="43" src="file:///C:/User

LG Birgit
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Re: Wenige Regeln...und unsere persönlichen Stellschräubchen

Beitragvon Anschi » 09.04.2017 21:28

Ja...es stimmt.....viel Stress macht man sich selbst! Aber viel kommt auch von außen, den wir nur bedingt beeinflussen können. Und wenn uns dieser Stress krank macht...oder dick... ist es oft ein langer Weg, bis wir das erkennen...und auch erkennen, dass wir zumindest den "selbst gemachten" Stress nicht haben müssten. Viele von uns sind schon so lange in diesem Hamsterrad drin, dass sie es nicht so einfach raus schaffen. Und da hilft es auch nicht, wenn wir ihnen sagen, "andere" hätten viel schlimmeren Stress.....oder wenn sie selbst es sich einzureden versuchen. Es ist gefährlich, Stress "abzuwerten"...... man kann manche Stress-Arten auch nicht miteinander vergleichen. Kurzzeitige Stress-Situationen sind zudem anders, als manchmal jahrelanger...oder jahrzehntelanger... "Klein-Stress"..... In Akut-Situationen kann ich mit Stress auch oft viel besser umgehen, als mit Dauerstress...
Und ich kann einer Frau, die kurz vor dem Zusammenbruch steht, weil sie eventuell über Jahre mehrere Pflegefälle, Krankenfälle, Trauerfälle oder andere harte Lebensbedingungen hat, nicht sagen "hör mal, die Frau die grad auf der Flucht ist oder im Slum wohnt, DIE hat wirklichen Stress.....dein Stress ist lächerlich dagegen...den redest du dir nur ein..." Denn für jede betroffene Person ist der Stress schlimm, in dem sie selbst steckt...und wir verstärken ihn am Ende lediglich ins Unerträgliche, wenn wir ihr dann sagen "du musst es einfach nur lockerer sehen".... Natürlich sollen wir versuchen, gestresste Menschen zu ermutigen und ihnen vielleicht auch Möglichkeiten aufzeigen, wo sie Stress realistisch reduzieren können. Aber oftmals können wir das von außen gar nicht beurteilen.....das könnten wir nur, wenn wir eine Weile in ganz identischer Situation leben würden und wüssten, wie es sich "anfühlt"....
Man tut sich leichter, wenn es einem gelingt, "realistisch" zu bleiben......Katastrophen auf ein realistische Level zu visualisieren..... Aber wenn wir Vergleiche ziehen, müssen auch diese realistisch sein........müssen wir ähnliche Situationen vergleichen und können nicht das Leben von vor 50 Jahren mit dem heutigen Leben vergleichen... oder den Stress eines Managers mit dem Stress einer alleinerziehenden Mutti......usw...

In diesem Sinne muss jede/r seine eigenen Umstände berücksichtigen und schauen, ob und wo er etwas ändern kann und muss... - und das kann letztlich niemand anderes uns abnehmen... Wenn ich selbst erkenne, dass es "Schlimmeres" gibt, als meine eigenen Sorgen, dann bin ich dankbar, dass es mir noch relativ gut geht... Wenn ich so jedoch nicht empfinde, mir aber von außen jemand sagt, meine Sorgen sind unberechtigt (wie das vor vielen Jahren mal mein Hausarzt sagte), dann geht es mir noch schlechter, dann dann fühle ich mich verurteilt und abgewertet......nicht wert, erschöpft, müde, und ausgelaugt zu sein..... Darum versuche ich (es gelingt mir auch nicht immer), Probleme anderer nicht abzuwerten, weil ich aus eigener Erfahrung weiß, wie verletztend das sein kann....
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Re: Wenige Regeln...und unsere persönlichen Stellschräubchen

Beitragvon Maggy1962 » 10.04.2017 03:05

Guten Morgen Ihr Lieben,

was das Thema Stress angeht, da kann ich auch was zu beitragen. Also ich denke ich habe immer noch Stress obwohl mein Mann ja im Heim ist,
aber mein Job und die Zeiten zu denen ich arbeite tun ja auch einiges. Ich mache z.B. meinem Mann immer noch die Wäsche, denn das Heim gibt
die Wäsche ja raus und das Ergebnis ist grottenschlecht, also nehme ich alle 2 Tage die Wäsche mit und bin damit zufrieden. Ich mag nicht wenn er
Sachen im anziehen muss die voller Flecken sind, mal 1 Fleck der nicht rausging ist ja in Ordnung, aber alles geht gar nicht. Vom Bügeln mal abgesehen.

Aber ich denke ich bin auch jemand der immer meint alles muss so ziemlich perfekt sein. Als ich 2011 oder 2012 einen Unfall mit der Bahn hatte mit
Personenschaden hatte ich auch Psychologische Betreuung und die hat natürlich erkannt das der Unfall nicht meine einzige Baustelle ist.
Sie legte mir dann in einer Stunde einen Zettel mit 3 Buchstaben auf den Tisch.
Darauf stand. .

Ich habe dann nur an englisch Groß gedacht und gefragt was sie mir damit sagen will. Sie sagte drehen sie den Zettel mal um. Da standen die 3 Wörter
für die 3 Buchstaben Brauchbar ist genug. Als Beispiel kam, man muss nicht immer alles heute schaffen, wenn man total kaputt ist, dann muss man nicht
auch an dem Tag noch die Fenster putzen, solange man noch durchgucken kann, kann man das auch einen Tag später machen. Jetzt sind schon Jahre vorbei,
aber ich denke oft daran und es holt mich schon ab und zu einen Gang runter. Und durch Andy habe ich auch wieder langsam gelernt das ich ja nicht mehr
alles machen muss, war schwierig nach Jahren alleine zu kämpfen mal wieder was aus der Hand zu geben.
Da kommt dann schon mal Stop, Du gehst jetzt auf die Sonnenbank und zum Sport und in der Zeit putze ich und dann machen wir was zusammen.

Mit heute sind es noch 13 Arbeitstage für mich und dann geht es in den Urlaub freu

liebe Grüße
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