MOTTOMONAT Kampf dem Stress - wie ziehe ich die Bremse?!

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MOTTOMONAT Kampf dem Stress - wie ziehe ich die Bremse?!

Beitragvon Tomatensusanne » 06.02.2016 09:36

Wir hatten schon lange kein aktuelles Thema mehr. Und da der Stress bei mir gerade wieder versucht hat, die Oberhand zu gewinnen, moechte ich euch auch mal wieder daran erinnern.

Viele von uns hier haben ja einen kranken Mann oder sonst ein krankes Familienmitglied und man merkt da oft selber nicht, wie gestresst man eigentlich ist und auch auf andere wirkt.
Mir wurde letzte Woche mal wieder ein Spiegel vorgehalten und ich bin echt erschrocken.

Hab da beschlossen, mir wieder Ziele zu stecken:
Fernziel: ein Hund, muss mich mit Gedanken, wie, wo, was und was fuer einer beschaeftigen
Nahziel: Eine Kleine Aufmunterung jeden Tag, ein Laecheln fuer die Mitmenschen, ein paar Fruehlingsblumen auf den Tisch, und einfach wirklich die Notbremse ziehen, langsam kommt man auch ans Ziel. Und wenn man ein bisschen mehr an sich denkt.

Denn wenn man seinen Energiepegel nicht auffuellt hat man auch keine Lust, sich und andern was gutes zu tun.


In diesem Sinn, jenter, vi klarer dette!!! :nie
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Re: MOTTOMONAT Kampf dem Stress

Beitragvon winterruth » 06.02.2016 14:15

Ja, der blöde Stress.
Ich war ja vom Urlaub echt tiefenentspannt.
Hat leider nicht lange gehalten.
Mein Mann ist richtig stark erkältet, ich huste nur und bin heiser.
Männe und Erkältung ist so eine Sache nicht war😁
Zu allem übel ist mein Vater gestern Abend Mal wieder gefallen.
Hat aber Gott sei dank bis jetzt nur eine Schürfwunde am Knie.
Da er aber Cortison und Makkumar nimmt, blutet das wie 🐖
Zu allem übel muss ich morgen arbeiten, Karnevalssonntag ist in der
Sparkasse immer der Prinzenempafang.
Gott sei dank ist Montag geschlossen.
Ich habe mir vorgenommen mir öfters Ausseiten zu gönnen.
Spazieren gehen, mal in's Café, einfach was schönes gönnen.
Mal schauen, ob das auch kappt.
Und in der Fastenzeit keinen Süsskram !!!!!
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Re: MOTTOMONAT Kampf dem Stress

Beitragvon Tomatensusanne » 06.02.2016 14:19

winterruth hat geschrieben:Ich habe mir vorgenommen mir öfters Ausseiten zu gönnen.
Spazieren gehen, mal in's Café, einfach was schönes gönnen.
Mal schauen, ob das auch kappt.


Super, das sind doch auch schon tolle Ansaetze. vielleicht kommen noch mehr Vorschlaege dazu.

Und im Alltag ist halt immer was. Ziel ist, ja, genau den Alltag lockerer zu nehmen, damit der Gedanke an Frustfressen gar nicht aufkommt.
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Re: MOTTOMONAT Kampf dem Stress

Beitragvon mollifit » 06.02.2016 16:02

Ja, Stress........bei mir........gottseidank sind alle gesund,
ist es sehr oft Stress, wenn ich mir Termine zu dicht hintereinander mache.
Oftmals sind es ja auch Wohlfühltermine. Friseur, Fußpflege, Lymphdrainage,
ja natürlich auch Arzttermine und Zahnarzt usw. usw.
Möglichst drei am Tag, dann hab ich es weg und noch schnell einkaufen
und auf die Bank muss ich auch noch schnell.........Schnell, schnell, schnell.

Dann muss ich noch in die Bücherei in der ich ehrenamtlich arbeite, während der Ausleihzeiten bin ich dort und dann
kommt noch zwischendurch ein Kindergarten und ins Seniorenheim gehe ich auch alle 14 Tage
zum Bücher ausleihen.

Letztes Jahr im Herbst habe ich angefangen alles etwas zu entzerren und es geht mir damit besser.
Ich habe mir für dieses Jahr direkt in den Kalender geschrieben "keine Termine" z. B. in der
Woche wenn wir Sonntags in Urlaub fahren oder 5 Tage bevor wir für einige Tage Besuch bekommen.
Zumindest die Termine die man planen kann, kann man ja zu anderen Zeiten legen.

Natürlich haben es die Leute schwerer, die einen Angehörigen pflegen.......das habe ich auch
hinter mir.
Aber ich muss mich immer selber daran erinnern, dass ich keine 30 mehr bin, sondern 63.
Und das merke ich bei vielem. Gewisse Arbeiten dauern, zumindest bei mir, länger als früher.
Also muss ich früher anfangen, was ich manchmal vergesse und schon gerate ich in Stress.

Und darum ist es so wichtig, dass wir unsere Woche, was das Essen angeht, wenn irgend möglich planen.
Also ich jedenfalls komme dann besser zurecht.

Gruß mollifit
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Re: MOTTOMONAT Kampf dem Stress - wie ziehe ich die Bremse?!

Beitragvon Anschi » 06.02.2016 20:32

Danke für das neue Motto-Thema, liebe Susanne! (Ich habe die Überschrift noch etwas ergänzt...)

Ja - es stimmt, ich glaube, wir alle neigen dazu, rundum immer funktionieren zu wollen....sei es ein kranker Partner oder andere Familienangehörige, für die wir sorgen müssen... Oder seien es Freunde, die immer nur aufschlagen, wenn sie etwas brauchen....oder sonstige Energie-Räuber, gegen die wir uns nur schlecht abgrenzen können.
Und bei all dem Sorgen und Tun für andere...das natürlich auch wichtig und richtig ist...vergessen wir all zu oft, dass wir auch für uns selber sorgen müssen, wenn wir diese Sorge weiterhin gut ausführen wollen. Denn wenn wir immer nur geben und geben...aber unseren eigenen Tank nicht lernen, regelmäßig auch aufzufüllen...und zwar NICHT mit Futter, Alkohol oder anderen ungesunder Zerstreuung....dann sind wir irgendwann kaputt und leer....und dann können wir für niemanden mehr etwas Gutes tun...
Das erkennen wir oft nicht...oder viel zu spät..... und dann wird es immer schwerer, das wir überhaupt noch erkennen, was uns gut täte...was wir brauchen...und vor allem, WIE wir das umsetzen können in all dem Stress. Wir denken oft, für UNS reicht die Zeit einfach nicht, doch wir MÜSSEN sie uns nehmen, wenn wir gesund bleiben wollen.....so wie wir auch ein gewisses Maß an Essen und Trinken und Schlaf brauchen, um überleben zu können.

Für mich habe ich erkannt, dass eine "grobe Grundordnung" im Haus durchaus ausreichend ist. Auch Luxus muss nicht viel sein, damit ich mich wohl fühle..... Aber es fällt mir immer noch schwer, mir regelmäßig Zeit zu nehmen, um einfach mal eine Entspannungs-CD zu hören..... Ich habe aber Fortschritte gemacht, mich von einigen extremen Energie-Räubern abzugrenzen, indem ich sie nur noch auf meinem "alten" Handy kontaktiere, das kein WhatsApp hat - seitdem ist es erheblich stressfreier, weil ich nicht mehr den ganzen Tag zugetextet werde. Auch für manche Familienfehden in meiner Schwiegerfamilie fühle ich mich jetzt nicht mehr "zuständig"......was mich auch entlastet.
Ich finde es wichtig, zu lernen, sich auf die wirklich wichtigen Dinge zu konzentrieren......und zu begreifen, dass ich NICHT für ALLES zuständig bin.....auch wenn ich gerne die ganze Welt harmonisch und schön hätte.
Aber die Dinge, die mir wirklich wichtig sind, die will ich dann auch umsetzen....und nicht darauf warten, dass "andere" das machen, denen das nicht so wichtig ist....

Was Mollifit schrieb über die "Terminplanung" finde ich auch wichtig! Ich mag es auch nicht, wenn zu viele Termine geballt beieinander liegen! Wenn es sich irgendwie planen lässt, plane ich mit Pausen. Ich will NICHT zwei Besuche auf einen Tag legen, außer, es liegt wirklich "auf dem Weg" und ist dadurch praktischer. Also z.B. das Mittagessen mit den Kindern meines Mannes mit dem Besuch bei der Oma am Rückweg verbinden, weil die beide in einer Ecke wohnen und die Oma eh gestresst ist, wenn man länger als 1-2 Stunden bleibt. Aber ein Treffen mit der guten Freundin, die ich schon lange nicht gesehen habe, will ich nicht zerstören, indem ich hinterher noch einen weiteren Termin habe... - ich hasse es, wenn man im Plaudern ist und ständig auf die Uhr schauen muss! Hatte selber schon Besuch von Freunden, für die ich Abendessen vorbereitet hatte und die kurz nach dem Kaffee schon verkündeten, sie wären anschließend noch mit der Tochter verabredet (die sie viel öfter sehen, wie uns....aber sie wohnt in unserer Ecke....). Auch bei anderen Terminen....Arztbesuchen usw......ist es sehr stressig, wenn man mehrere auf einen Tag legt. Wie oft muss man länger warten bei einem Doc und dann kriegt man Stress, weil der Anschlusstermin wackelt...

Momentan geht mir vieles durch den Kopf, was die Gestaltung meines Alltags angeht und wie ich da mehr Gutes umsetzen kann für mich und uns. Die heutige Technik erleichtert uns vieles...aber sie bringt auch viel zusätzlichen Stress, weil man irgendwie immer erreichbar ist und jeder auch erwartet, dass man immer gleich verfügbar ist. Da muss auch ich wieder lernen, dass ich NICHT rund um die Uhr verfügbar sein muss! Und wenn ich das gut koordiniere, dann kommt dennoch jeder zu seinem Recht und seinem Anteil an Zuwendung - ICH inclusive!! :jc_doubleup:

Lieben Gruß! Anschi
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Re: MOTTOMONAT Kampf dem Stress - wie ziehe ich die Bremse?!

Beitragvon Pe » 06.02.2016 20:36

Ich denke, man muss zwischen positivem und negativem Stress unterscheiden. Also ich mach das zumindest. Denn der "Stress", den ich habe, wenn ich mal länger arbeiten muss oder für eine Feier am Vorbereiten bin, wenn ich ein Zimmer renoviere........... das ist für mich eigentlich positiv - natürlich auch nur bis zu einem gewissen Grad.

Dann gibt's noch den emotionalen Stress, wenn jemand schwer krank ist, berufliche Probleme... etc. ... Das ist weitaus schlimmer. Aus so einem Hamsterrad kommt man kaum raus, erst wenn sich die Situation bessert.

Hab ja auch so ne Phase hinter mir, weil es meinen Mann ein bissl zerlegt hat. Ist aber alles wieder gut. Trotzdem... die Nachwirkungen spürte ich sehr lange!
Dazu kamen ja, wie ich schon mal erzählte diverse Mängel an Vitaminen, Mineralstoffen... ich war richtig im Eimer.
Es wurde ab Herbst stetig besser und inzwischen bin ich wieder ganz die alte. Quirlig und voller Tatendrang - also zumindest für meine Verhältnisse (ich bin ja ein fauler Löwe), ich lebe wieder richtig.

Ich will damit nur allen ein wenig Mut machen, die jetzt gerade durch manche Ereignisse down sind, es geht auch wieder aufwärts.
Und man sollte in Zeiten, wo man so großen emotionalen Stress hat, auch wirklich mal einen Checkup machen. Unser Stressorgan, die Nebennieren, leiden in so einer Zeit ganz enorm und kommen ihrer Arbeit nicht mehr nach. Dagegen kann man aber etwas tun und man sieht sich allem wieder besser gewachsen.

Wie ich dem Stress also vorbeuge....da gibt es für mich nur einen Weg.
Alles was MUSS, regelmäßig erledigen. Arbeit läuft von alleine, ist klar. Aber zu Hause hab ich mir jetzt vorgenommen, jeden Tag ein bestimmtes Soll zu erfüllen. Denn wenn ich das nicht mache, wird es mir irgendwann zu viel und dann hab ich äußerst miese Laune. Jeden Tag etwas... und ich bin eigentlich immer recht entspannt.
Genauso handhabe ich es mit meinem Schreibkram, den ich von zu Hause aus erledigen muss. Mach ich jetzt auch konsequent gleich jeden Tag, bevor ich einmal in der Woche stundenlang sitze.

Unterm Strich bleibt so viel mehr Zeit für die wirklich schönen Dinge.
Da für mich Langeweile aber auch nix ist, ich immer was zu tun brauche.... (sonst würde ich wahrscheinlich im Vorratsschrank wohnen) suche ich mir Dinge, die mir Spaß machen.
Lesen, Stricken, heute habe ich Ostereier bemalt. Das alles entspannt herrlich. Immer wieder neue Projekte aussuchen, die einem Spaß machen...

Das relaxt mich zur Zeit total :biggrinn:
Herzlichen Gruß

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Re: MOTTOMONAT Kampf dem Stress - wie ziehe ich die Bremse?!

Beitragvon Tomatensusanne » 06.02.2016 22:00

Hab schon gedacht, dass das nicht nur ein Thema fuer mich ist, sondern fuer viele hier.

Ja, der emotinale Stress. Ist im Moment fast der schlimmste. Aber ich muss dabei wirklich auch versuchen, mir selber jeden Tag was Gutes zu tun. Heute haben wir einen Ausflug gemacht, und uns Motorradhelme gekauft.

Ja, und das mit jeden Tag daheim ein bisschen was machen, den Tipp muss ich wohl auch beherzigen, weil mir wird es auch immer schnell zu viel.
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