Mit Rückschlägen richtig umgehen!

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Mit Rückschlägen richtig umgehen!

Beitragvon Kindermama » 12.08.2014 11:30

Jeder kennt es: Der gemeine Hund-----der Rückfall. :kez_13_menno:

Nennt Ihn gerne Schweinehund.....habt Ihr Ihn schon kennen lernen dürfen?

Ich kämpfe ständig gegen Ihn, und immer wenn der Kampf sehr groß war und ich denke....jetzt ist er besiegt,... sitzt sein Kumpel da und ärgert mich :boyboxen:

Doch jedesmal schaffe ich es .... irgenwie geht es dann doch. Mir persönlich hilft das Forum, und das regelmäßige Treffen mit meiner Gruppe! :labern:

Wenn ich das nicht hätte, dann wäre ich bestimmt wieder bei meinem "alten" Gewicht; im Moment kämpfe ich auch wieder mit dem "Schweinehund", der es irgendwie geschafft hat, mir Eis und Süßkram und viele andere Leckerein in den Mund zu stopfen, ohne Sinn und Verstand. :k_pizza:

Aber auch dieses Mal werde ich Gewinnen, ganz klar! :jc_doubleup:

Und um das zu schaffen, raffe ich mich wieder auf, mich mehr zu bewegen und gesund zu essen! Mir meine Ziele wieder vor Auge halten und ganz bestimmt mich durch andere zu Motivieren! :radl: :schreib:

Es ist und bleibt halt ein Kampf, den ich täglich bis an mein Lebensende mit diesem Schweinehund führen werde!

Mal wird er gewinnen und dann wieder ich! So ist das mit dem Schweinehund!

Wichtig ist nur, niemals aufgeben! :sauerlilac:

Denn wer aufgibt, der hat schon verloren, bevor er es überhaupt versucht hat! Und glaubt mir, ich weiß sehr wohl wie es sich anfühlt!!!

Es lohnt sich auf jeden Fall, also in diesem Sinne ran an den Speck ;-) oder Schweinehund-------ganz wie Ihr wollt! :dd:

LG Nadine
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Re: Mit Rückschlägen richtig umgehen!

Beitragvon mollifit » 12.08.2014 15:49

Hallo Nadine,

EIN SCHWEINEHUND ???????? ..........Ich habe ein ganzes Rudel , die immer schön "bei Fuß" laufen.

Ja, was kann man dagegen machen, wenn man immer wieder von ihnen begleitet wird.

Manchmal gelingt das Ignorieren........aber nicht immer.

Wenn so ein Schweinehundtriumpftag überstanden ist, sollte man sich nicht ärgern, sondern ihn

abhaken und am nächsten Tag versuchen wieder ins Programm zu kommen.

Auf keinen Fall sollte man sagen "jetzt ist sowieso alles egal, jetzt höre ich auf".

Denn was passiert dann? Wir würden zunehmen, zunehmen, zunehmen.

Also immer schon weitermachen und nicht nur die Erfolge auf der Waage betrachten.

Es gibt so viele Erfolge beim Essverhalten, wir müsen bloß mal genauer hinschauen.

LG mollifit
SORGE GUT FÜR DEINEN KÖRPER DER EINZIGE ORT AN DEM DU LEBEN KANNST

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Re: Mit Rückschlägen richtig umgehen!

Beitragvon Loli » 12.08.2014 16:06

Mädels, ich hab auch so einen ungeliebten Wegbegleiter namens "Erwin".....jaaaaa, mein Schweinehund hat einen Namen und seit er den hat, habe ich ihn gut unter Kontrolle...nur ganz selten lässt er sich mal blicken und versucht sein bestes...manchmal gelingt es ihm auch noch, mich kurz umzuleiten, aber im großen und ganzen hab ich ihn im Griff :jc_doubleup:

fragt mich aber nicht, wie ich das schaffe...ich denke bei mir hat´s endlich klick gemacht und ich will meine überflüssigen Pfunde nun endlich für immer los werden...eine andere Erklärung wäre auch noch diese hier...meine Heißhungerattacken sind irgendwie (wie von selbst) verschwunden... :biggrinn:

ich wünsch euch , dass ihr eure "Erwins" auch wieder in die Schranken weisen könnt :jc_doubleup:
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Re: Mit Rückschlägen richtig umgehen!

Beitragvon Kindermama » 12.08.2014 20:31

Hy,

impfen ist gut liebe Molli :laie_60a:

Da nehme ich doch auch eine Dosis von!

Wer möchte denn noch? Bitte hinter mir anstellen.... :lol27:

LG Nadine
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Re: Mit Rückschlägen richtig umgehen!

Beitragvon Anschi » 12.08.2014 23:25

Das wäre schön, wenn es eine "Impfung" gegen Rückfälle und Schweinehunde gäbe.......ich wäre auch dabei. :biggrinn:
So müssen wir uns halt selber immer wieder gegenseitig "impfen" und neu motivieren. Und immer einmal mehr aufstehen, als hinfallen.
Mollifit hat es ja sehr schön gesagt: wie müssen uns immer wieder klar machen, was passieren würde, wenn uns wieder alles egal wäre! Und uns dann immer wieder fragen:
Was will ich WIRKLICH?! Und dann aufstehn, Krönchen richten - und neu durchstarten! Und viele von uns haben ja auch schon gemerkt, dass...im Gegensatz zu früher... der Moment SCHNELLER kommt, an dem wir uns besinnen! Und das ist doch schon ein guter Erfolg! Haben wir früher vielleicht nach 10 oder 20 Kilo erst wieder aufgemerkt...wenn überhaupt... ziehen wir vielleicht jetzt schon bei 2, 3 oder spätestens 5 Kilo Plus auf der Waage die Reißleine!

Mir hilft auch unheimlich stark das Forum und der Austausch hier, im Thema zu bleiben! Anfangs dachte ich, das ist eher so ein "Projekt", das ich jetzt durchziehen will. Inzwischen hab ich gemerkt, dass das aber ein Langzeit-Projekt ist...eines auf Lebenszeit sozusagen, an dem ich "dran bleiben" muss, wenn ich dauerhaft Erfolg haben will. Habe erkannt, dass ich wohl NIE zu denen gehören werde, die ohne Nachdenken einfach alles futtern können, ohne zuzunehmen. Dazu sind die falschen alten Gewohnheiten zu tief verankert, als dass ich sie...die Schweinehund-Prägungen....einfach aus dem Blick lassen könnte. Das ist ein Hund, den man an die Kette legen muss und von dem man nicht denken sollte, der wird von ganz alleine "zahm"....der wird immer Führung brauchen und strikte Anweisungen, dann ist er .... ähnlich einem gezähmten Wolf... ein durchaus umgängliches Tierchen... Solange wir ihn nicht von der Leine lassen und in einem Schlachthof frei laufen lassen... :aaaah: Bild

Lieben Gruß! Anschi
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Re: Mit Rückschlägen richtig umgehen!

Beitragvon Loli » 13.08.2014 09:12

Anschi, sehr gut deine Ausführungen :jc_doubleup:
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Re: Mit Rückschlägen richtig umgehen!

Beitragvon Anschi » 13.08.2014 17:50

Habe gerade an anderer Stelle im Forum einen Text geschrieben, der auch zu unsrem Thema mit den Rückschlägen und dem Schweinehund gut passt, darum kopiere ich ihn nochmal hier her:

Rückschläge zeigen, dass du in der Theorie eigentlich alles weißt, aber an der Praxis immer scheiterst, weil du tief in dir drin mehr das "Ich MUSS" spürst, als das "ich WILL". Darin liegt vielleicht wirklich das Geheimnis des Erfolges! Wenn ich mir immer wieder sage "jaaaa....ich MUSS mich halt jetzt gesund ernähren und aufs Fett achten".....aber im Grunde denke "ich würde aber viel lieber weiter ungesund alles futtern, was mir vor die Finger kommt".....dann kann das auf Dauer nicht klappen! Wenn man es nicht verinnerlicht, dann klappt das auf Dauer nicht mit der "Umstellung"...

Ich bin überzeugt, dass bei denen, die ihr Gewicht wirklich HALTEN, diese Methode tief drin verwurzelt ist. Dass sie festgestellt haben, dass sie GERNE fettarme Sachen essen, weil sie nicht das Gefühl haben, dabei auf viel "verzichten" zu müssen. Darum habe ich...für mich persönlich...entschieden, dass ich von Anfang an auch "Süßigkeiten" mit einplane. Keine großen Mengen mehr wie früher, aber gerade so viel, dass ich nicht das Gefühl habe, ich müsse dauerhaft darauf verzichten. Klar könnte ich "ohne Süßkram" viel besser abnehmen und schneller - aber langfristig würde das (bei MIR) sicher nicht gut gehen. Auch der Chaos-Tag kann da hilfreich sein. Andere streichen sich das Süße ganz und stellen nach einer Weile vielleicht sogar fest, dass es ihnen viel weniger fehlt, als sie dachten. Oder sie finden einen "Ersatz", der sie ebenfalls zufrieden sein lässt. Da sind die Möglichkeiten vielfältig.
Einige entdecken ihre Begeisterung für Sport, die sie nie für möglich gehalten hätten; andere...wie ich... merken zwar auch, dass sie sich lieber bewegen, als vorher und dass Walken auch Spaß machen kann..... - aber auch ich gehöre zu den Leuten, die NIEMALS eine Sportskanone sein werden, die täglich ihre Bewegung BRAUCHT (bzw. haben WILL). Aber ich merke, dass es mir besser geht, wenn ich mich mehr bewege...auch mental....und so schaue ich, dass ich immer mal wieder etwas "mehr" einbaue zu dem, was der Alltag ohnehin an Bewegung bringt. Momentan kann ich mich auch nur schwer zum "alleine walken gehen" aufraffen, versuche aber in den letzten Tagen, unseren (schon etwas alters-faulen) Hund zu einer etwas größeren Runde zu bewegen, als nur "um die vier Ecken" zu gehen. Zweimal ist es mir diese Woche schon gelungen, dass wir 45 Minuten "Gassi" waren! :laie_60a: Ich denk mir immer "Kleinvieh macht auch Mist"..... - und jeder Schritt zusätzlich zu "früher" ist ein Gewinn.
Auch schmeckt mir die fettarme Küche wirklich gut und ich habe Spaß daran, mit den Rezepten zu experimentieren und neue Sachen auszuprobieren. Gesundheitlich hat sich manches gebessert, seit ich "fettarm" lebe - darauf wollte ich auch nicht mehr verzichten. So sage ich mir immer wieder, dass mein GEWINN durch die Umstellung viel größer ist, als das, worauf ich jetzt verzichten muss....denn das ist letztlich nur etwas Fett und die frühere Bequemlichkeit, die mir beide nicht gut getan haben!

Wir reden uns an schlechten Tagen immer wieder gerne ein, dass es uns im "dicken Leben" EIGENTLICH doch gut gegangen ist. Aber ist es das wirklich? Ich habe auch leichten Bluthochdruck, hatte starke Gelenkschmerzen, Wasser-Ödeme, war ständig müde und schlapp, hatte permanent Sodbrennen.....und war eine Sofa-Hockerin, die kaum noch raus wollte. Und das schon bei "nur" gut 20 Kilo Übergewicht (bin aber auch nur 1,52m). Dazu kam der Frust beim Kleiderkauf.... bei meiner Größe sah xxL wirklich wie ein Sack aus und die Oberteile hingen mir meist bis an die Knie runter...

Ich wollte nie, dass das Thema "Ernährung" mein Leben bestimmt.....was es jetzt ja schon tut, weil ich mich ganz bewusst damit auseinandersetze. Aber vorher hat die Ernährung mein Leben auch bestimmt, gerade, weil ich mir darüber KEINE Gedanken machen wollte - ich habe nämlich gedankenlos konsumiert, habe Futter als Seelentröster verwendet und meine Gesundheit mit der falschen Ernährung immer mehr aufs Spiel gesetzt!
Manchmal müssen wir ganz bewusst eine Wahl treffen, denn alles hat seinen Preis! Egal, wie wir uns entscheiden, "kostet" es uns Lebensqualität, aber noch haben wir es in der Hand, zu bestimmen, wie diese Lebensqualität aussieht. Und wir können uns klar machen, dass es uns nicht wirklich BESSER geht, wenn wir den zunächst scheinbar "bequemeren" Weg gehen - denn der wird immer unbequemer mit jeder gesundheitlichen Einschränkung, die uns diese Entscheidung dann irgendwann "kostet".
:boys_0136:

In diesem Sinne: jeder Tag ist ein neuer Anfang!!
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Re: Mit Rückschlägen richtig umgehen!

Beitragvon Schokokirsche » 13.08.2014 18:11

Liebe Anschi, das hast du wirklich toll geschrieben!
Mit deinen Zeilen hast du mich nochmal zusätzlich motiviert, endlich mein Wunschgewicht zu erreichen. :give_rose:

Weißt du, ich habe viele Diäten (wenn auch nur kurzzeitig) ausprobiert und immer wieder Bücher dazu bestellt, gelesen und dann doch wieder was anderes ausprobiert... was hats im Endeffekt gebracht? ZUSÄTZLICHE Kilos... :aaaah: :dr:

Du hast recht, man ich muss einfach das " ich muss abnehmen" gegen das " ich will abnehmen" tauschen.
Und ich glaube weiß, dass es jetzt auch bei mir im Kopf angekommen ist und ich ich mein Traumgewicht endlich erreichen werde....
Langsam, dauerhaft, gesund.

Dieses Forum ist wirklich super! Danke!

PS: Anschi, ich hoffe du bist beim Gassi gehen mit deinem Hundi nicht nass geworden!? :pfuetze:
Hier schüttet es schon seit STUNDEN!! :midi36:
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Re: Mit Rückschlägen richtig umgehen!

Beitragvon Anschi » 01.10.2015 00:21

Weil wir momentan durch die ganzen Urlaube hier noch kein neues Thema für den Oktober ausgedacht haben, aber diese Thematik mit den "Rückschlägen und Durchhängern" grad virusartig im Forum Thema ist, habe ich dieses Thema vom Vorjahr einfach mal wieder nach oben geholt, um es in Erinnerung zu bringen. :biggrinn:

:nie
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Re: Mit Rückschlägen richtig umgehen!

Beitragvon Doreen » 01.10.2015 07:05

Du hast immer die besten Ideen Anschi !! :88n:
LG Doreen
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Re: Mit Rückschlägen richtig umgehen!

Beitragvon Tomatensusanne » 01.10.2015 08:54

Anschi, deinen Text vom 14.8 letztes Jahr find ich sehr gut! Danke fuers wieder raufholen.

Ich kenn mich da in vielem wieder. Und ich denke, wenn ich erst im Haltebereich angelangt bin, werd ich das schaffen, ohne zuviel aufzuschreiben. Ist mir ja auch schon 2 Jahre gelungen. Und da hab ich nix aufgeschrieben und auch den ein oder anderen Loeffel verwendet.

Im Prinzip hab ich fettarm verinnerlicht, aber im Moment kamen 3 Dinge bei mir zusammen: Seelischer Balast, der nur zum Teil abgeworfen werden konnte, Naehrstoffmangel, der das Abnehmen verhindert, aber gegen den jetzt angegangen wird und zum Schluss seit Jahren wieder 2 x kurz hintereinander in D gewesen und die ganzen verfuehrerischen Sachen gegessen und gekauft.

Und trotzdem nicht zuviel zugenommen, nein, ich muss sagen, 7 - 8 kg abgenommen seit Januar und das ist ja auch schon mal was.

In diesem Sinn: THINK POSITIV UND :nie
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Re: Mit Rückschlägen richtig umgehen!

Beitragvon Anschi » 01.10.2015 12:50

Du hast das ganz gut beschrieben, Susanne: im Prinzip haben wir das "fettarm" verinnerlicht..... ABER...
Und genau da liegt auch bei mir immer wieder das Problem. Denn das, was ich vorher 45 Jahre verinnerlicht hatte, das wartet in der Tat immer wieder drauf, dass ich nicht aufpasse - und dann kommt es doch wieder mal durch, wenn sich eine Chance bietet.
Ich beobachte das momentan sehr deutlich bei mir, weil ich im Urlaub ja nicht Punkte zähle. Da schleichen sich ganz schnell Nachlässigkeiten ein, die sich "bequem" anfühlen.... einfach mal ein bissel mehr hiervon oder davon, weil ich eben nicht so genau auf ein Limit achte... Meist im Rahmen von Süßkram. Wenn ich auch keine Schachtel Pralinen oder Schoki futtere...aber es sind dann halt doch eher mal 4 statt nur 2 MonCherie und ähnliches.
Und ich muss mir wieder klar machen, dass ich eben NICHT zu den Glücklichen gehöre, die automatisch "das Richtige" essen - ich werde das immer wieder auf irgend eine Weise kontrollieren müssen. Ich muss mir bewusst machen, dass es ist wie mit einer Krankheit...oder auch einer Unverträglichkeit von Nahrungsmitteln - wenn ich mich nicht an die Vorgaben halte, die ich bekomme, damit ich damit gut leben kann, dann muss ich mit den Beschwerden leben, die meine Nachlässigkeit verursacht. Wenn ich weiß, ich bekomme nach dem Genuss von z.B. Erbsen fürchterliche Bauchkrämpfe......denke aber irgendwann "ach...ich will aber unbedingt jetzt Erbsen essen" - dann darf ich mich anschließend nicht wundern oder beschweren, wenn ich Bauchkrämpfe habe. Wenn ich weiß, dass ich die Kontrolle verliere, wenn ich meine FP länger nicht kontrolliere.....oder wenn ich Schokolade daheim habe... oder Haribo... oder was auch immer.... - dann bin ich im Grunde selber schuld, wenn ich mir das Zeug einverleibe oder aus Bequemlichkeit auf die FP nicht mehr achte....
Dann kann ich jammern und klagen, wie schwer mein Leben ist und wie gemein es ist, dass andere alles essen können, ohne zuzunehmen (und in klaren Momenten weiß ich eigentlich, dass sie eben NICHT alles essen...und darum schlank bleiben...) - ich komme letztlich aber nur weiter, wenn ich begreife, dass diese ständigen Neuanfänge das Einzige sind, das mich aus den Rückschlägen wieder nach vorne bringt... :boys_0136:

In diesem Sinne: JEDER TAG IST EIN NEUER ANFANG!
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Re: Mit Rückschlägen richtig umgehen!

Beitragvon Tomatensusanne » 01.10.2015 13:16

Genau. Das immer wieder aufstehn ist wichtig!

Und warum morgen den neuen Anfang machen? Heute ist doch auch ein Tag. :jc_doubleup:
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Re: Mit Rückschlägen richtig umgehen!

Beitragvon Pe » 04.10.2015 13:31

:midi26: Da kann ich auch mitreden.
Mein letzter Rückschlag dauerte nun 1 Jahr an. Seit 2011 esse ich nach dieser Methode, war die ersten drei Jahre mit ein paar Ausnahmen eigentlich gut im Rennen und für meine Verhältnisse sehr konsequent.
Im letzten Sommer ging dann alles durcheinander, eins folgte dem andern und plötzlich war meine Motivation, die Vernunft, Konsequenz und einfach das Aufraffen, es wieder 100%ig anzupacken dahin.

Aber ich wusste immer, dass ich dieser Methode ganz tief im innern treu geblieben bin, wenn es auch in der Praxis oft anders ausgesehen hat. Trotzdem wusste ich, ich finde wieder ganz und gar zurück.
Alleine dieses Bewusstsein ist doch schon die halbe Miete. Wo wäre ich sonst? Garantiert wieder bei + 20 Kilo. Denn so war es vor NWD immer. Jetzt ist das anders.

In meinem Tagebuch habe ich ja schon geschrieben, dass mir einiges an Vitaminen usw. fehlt (ähnlich wie bei Tomatensusanne). Nachdem ich das seit 2 Wochen bekämpfe, habe ich das Gefühl es geht mir besser. Die Trägheit verschwindet langsam und schon habe ich auch wieder den Nerv und die Lust, mich gesund zu ernähren und das Projekt Wunschgewicht wieder anzugehen.
Dass ich nun 2 Wochen Urlaub hatte, hat natürlich auch noch gut getan. Ich hoffe, der Elan bleibt mir auch im Alltag erhalten.

Unterm Strich ist das einzige, was mir hilft... immer wieder Kopfkino abspielen. Wo will ich hin, wie will ich aussehen, was will ich auf keinen Fall wieder. Wie war es, als mich die Leute auf meine Abnahme ansprachen? Das ging runter wie Öl, ich war auf einmal selbstbewusst. Ich habe mich anders bewegt (nicht mit hängenden Schultern...), meine Ausstrahlung war positiv, ich habe in der Öffentlichkeit gegessen, OHNE den Hauch von schlechtem Gewissen u. v. m.

Gesundheit, Ausgeglichenheit auf der einen Seite,
Ziele vor Augen führen auf der anderen -
das sind für mich die wichtigsten Voraussetzungen, dass ich mich dem Projekt Abnehmen widmen kann.

Diesmal hat es sehr lange gedauert, bis ich wieder auf dem richtigen Weg war. Das sage ich jetzt so locker daher, dabei fühle ich mich erst seit gestern wieder richtig fest im Sattel :biggrinn:
Aber ihr kennt das Gefühl sicher auch... entweder es schnackelt im Kopf und der Schalter rastet ein, oder eben nicht. Und ich glaub, mein Schalter sitzt wieder da, wo er hingehört.

Was mich auch immens während meiner schlechten Phasen stört, ist dieses schlechte Gewissen. Ich fange die Tage super an, aber abends setzt die Vernunft aus. Am nächsten Morgen wache ich immer mit dem ersten Gedanken auf "warum hast du gestern Abend wieder so einen Mist gebaut"... So fängt der Tag natürlich schon denkbar schlecht an, ich mache mir Selbstvorwürfe, bin wütend und enttäuscht von mir und die Laune lässt den ganzen Tag über zu wünschen übrig. Wenn das zum Dauerzustand wird, ist es nur eine Frage der Zeit, dass ich damit wirklich zu kämpfen habe. Für die Psyche ist das Gift.
Wenn die Tage gut laufen, gehe ich viel fröhlicher und ausgeglichener durch die Welt, auch wenn die Pölsterchen noch zu sehen sind. Wenn's den anderen nicht gefällt, sollen sie weg gucken. Ich weiß, dass mein Tag gut war und somit darf ich mich dann auch gut fühlen :88n:

Uns bleibt nix anderes übrig, als uns immer wieder zu besinnen und uns hier gegenseitig zu motivieren.

Dann schaffen wir das auch :yes4: :jc_doubleup:
Herzlichen Gruß

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Re: Mit Rückschlägen richtig umgehen!

Beitragvon verena70 » 23.10.2015 05:00

:0337rainbow: danke liebe pe :blustrau:
das mit rückschlägen und niederlagen kenn´ ich allzugut

hinfallen,-aufstehen,-krönchen richten,-weitergehen :nie
liebe grüße verena
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