Magenoperation, wie es wirklich ist....

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Magenoperation, wie es wirklich ist....

Beitragvon SusanneSchmidt » 05.06.2016 13:00

Liebe User!
Dieses Mal geht es nicht um die 30 g Fett Methode, sondern um Magen OPs.
Viele haben sicher schon mal darüber nachgedacht.
Es wäre nicht schlecht einfach ohne eigenes Zutun, schlank zu werden.
Hier ist ein autentischer Bericht einer ehemaligen Online Programm Teilnehmerin, die
sich dazu entschlossen hat.
Hier die wahre Geschichte......
Bilder folgen...
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Mein langer Weg zur Abnahme durch eine Magen - OP

Mein Name ist Sabine und ich bin 1971 geboren. Ich bin 170 cm groß und wog einmal 169 kg.

Heute werde ich versuchen meinen Weg zum schlankeren ICH und zur Magen OP zu beschreiben.
Ein langer, steiniger Weg. Die Entscheidung ihn zu gehen, habe ich mir nicht leicht gemacht.
Für jeden, der auch über so eine Operation nachdenkt, werde ich einmal erzählen, wie mein Weg dorthin verlief. Es ist mein Weg. Sicher ist es nicht immer so. Aber doch ähnlich in vielen Punkten.
Um ihn zu beschreiben muss und will ich ein wenig von meinem Leben erzählen….

Wir kennen es alle. Etliche Diäten, Drinks und sonstige Angebote, die man ausprobiert, um abzunehmen. Diese begleiteten auch mich seit meinem 17ten Lebensjahr. Auch meine Abnehmkarriere beinhaltet die Brigitte Diät, FDH, Slim Fast usw., usw. Ich brauche sie sicher nicht alle aufzuzählen. Jeder kennt sie.
Auch mal mit Erfolgen. Aber oft und immer wieder mit dem Jo-Jo Effekt, weil man viel zu schnell in seine alten Gewohnheiten zurück verfällt. Denn diese Ernährung kann man nicht auf immer durchführen. Isst man danach wieder ein wenig mehr, weil die Menge nicht reicht, um auch satt zu werden, hat man sofort die verlorenen Kilos wieder auf den Hüften.

2010 kam dann das erste Mal der Gedanke bei mir auf: „Ich lasse mich operieren“. Damals wohnte ich noch in Köln und ließ mich im Adipositas Zentrum Köln-Merheim beraten. Damals klang das einfach und war es wohl auch noch.
Um eine OP zu bekommen, musste ich zuerst einige Unterlagen beibringen:
1) Ein psychologisches Gutachten
2) Einen Bericht vom Krankenhaus Merheim
3) Nachweis des Führens eines Ernährungstagebuches über 6 Wochen
4) Dazu ein persönlicher Antrag meinerseits, um eine OP überhaupt zu bekommen.

Doch damals kam vom MDK (Medizinischer Dienst) der Krankenkasse eine Ablehnung.
Die damalige Begründung war, eine ehemals behandelte Depression bei mir. Eine Narkose könnte wohl dazu führen, dass diese wieder ausbricht. Ich solle noch ein zweites Gutachten beibringen.
Das ist eine der Nebenwirkungen die so eine OP haben kann.
Dieses zweite Gutachten brachte mich zu Werner V., einem Psychotherapeut, der anders arbeitete als ich es bisher von Psychologen kannte. Nach der 6ten Stunde meinte er dann jedoch „Sabine eine OP würde ich Dir nicht empfehlen. Du trägst so viel Leid auf Deinen Schultern, dass erst einmal eine Heilung der Seele in Angriff genommen werden sollte. Sonst wird das mit der OP und der Abnahme nicht funktionieren.“ Ich habe darüber lange nachgedacht und war erst wütend, aber im Nachhinein mit der OP und dem Besuch der Selbsthilfegruppe für Magenoperierte, ist mir die Bedeutung und die darin liegende Wahrheit klar geworden.

Eine OP bringt gar nichts oder nicht den gewünschten Erfolg, wenn nicht erst die seelischen Probleme gelöst werden. Erst wenn die Einstellung: „Mir geht es schlecht, ich muss mir was Gutes mit essen tun“, vom Tisch ist. Wenn ich so, nicht mehr denke und handle.
Wenn ich nicht weiß, weshalb ich zuviel esse und wieso ich dann das „Falsche“ esse, das ist die eine Seite der Medaille. Die andere Seite ist, dass ich inzwischen glaube, dass erst einmal die inneren Blockaden verarbeitet werden müssen und dass das Unterbewusstsein oder auch der innere Schweinehund „vorprogrammiert“, aufgrund unserer Erfahrungen sind, wie Verletzungen und Trauer.
Erst wenn man seine Trauer und seinen tief sitzenden Schmerz zulässt, kann man sie erfahren, die „Eigenliebe“. Nur dann kann man etwas sein, was sonst nicht möglich ist. Achtsam mit sich selbst! Ich bin sicher, Körper und Seele müssen zusammen passen. Denn auch eine Magen OP macht nicht automatisch schlank, wenn der Kopf, bzw. der Mensch dahinter nicht mitmachen.
Das ist sehr wichtig für die OP und eine erfolgreiche Abnahme danach.
Dazu später noch weitere Gedanken.

2011 hatte ich eine Wette laufen, dass ich es schaffe (mit damals 40 Jahren), das erste Mal in meinem Leben, das „57 km Radrennen“ in Hamburg, meiner Geburtsstadt mitzufahren. So fing ich an, viel zu trainieren. Damals noch in Eigenregie. Und zwar jeden zweiten Tag. Ganz konsequent. Und es machte mir sogar Spaß. Das hat mir körperlich viel gebracht. Zudem wirkte es positiv auf mein Hashimoto Syndrom der Schilddrüse ein, da der Stoffwechsel mit mehr Sport kräftig angekurbelt wird.
Zudem nahm ich dabei noch super ab. Fast 30 kg. Nun wog ich 134 kg und startete bei den „Hamburger Cyclassics“. Ich kam ins Ziel. Zwar als Finisher, wurde aber disqualifiziert. Das war mir aber egal. Ich hatte es geschafft dabei zu sein und das machte mich stolz. Das ließ mich am Ball bleiben.
Zudem stieß ich genau in dieser Zeit auf Susanne Schmidt und fing mit der 30 g Fett Methode an, mit der Susanne 2006 erfolgreich 57 kg abgenommen hatte. Auch das klappte im Zusammenspiel mit den drei Säulen: Ernährung, Sport und Trinken super.

2012 zog ich nach Mecklenburg Vorpommern. Meine Sportaktivitäten ließen hier leider wieder zu wünschen übrig und die ersten Kilos kamen zurück. Einige Monate später kamen noch Rückenprobleme dazu, die mich dann im März 2013 in eine Reha Maßnahme nach Wismar brachten.

2013 im Juni, also 3 Monate später, erwischte es mich in meiner Wohnung…Mir sackten die Beine weg. Ich spürte nichts mehr, konnte den Urin nicht mehr halten. Rettungswagen und nach einer Spritze Morphium war ich dann transportfähig für das Krankenaus in Schwerin.
Es war Sonntag. Montag früh wurde ein MRT (in die Röhre) gemacht und die Diagnose lautete:
-- Bandscheibenvorfall – Und wie es MIR so oft im Leben passiert, war nicht nur die eine Seite der Wirbelsäule betroffen, wie es wohl üblich ist, sondern beide Seiten…rechts und links.
Der operierende Arzt machte mir nicht viel Hoffnung, dass eine solche OP anhand meines Gewichtes, was inzwischen auch wieder bei ca. 145 kg war, viel Erfolg hätte. Man könnte mir nicht sagen, ob ich mit dem Gewicht die Beine hinterher wieder spüren würde. Natürlich auch, dass die OP an sich, anhand meines Gewichtes sowieso schon ein Risiko wäre. Aber es gäbe sonst keinen anderen Weg.
In der folgenden Nacht zum Dienstag hatte ich wohl so viel Angst, wie noch nie in meinem Leben. Querschnittlähmung und noch vieles, was der Arzt mir noch alles an möglichen Komplikationen genannt hatte, was alles auf mich zukommen könnte. Auch bedingt, durch mein hohes Gewicht…

Der nächste Tag kam und mit ihm die OP….
Als ich wach wurde, kontrollierte ich erst einmal meine Beine.
Rechtes Bein… Check OK!. Ich merkte was.
Linkes Bein… Check NICHTS. Kein Gefühl. – Scheiße.
Sabine, nur nicht ungeduldig werden, sagte ich mir. Aber der Arzt hatte mich ja auch gewarnt.
Am gleichen Abend, das erste Mal aufstehen, mit einem Stützgehwagen. Auf dem Weg zurück vom WC…Oh Gott…. das rechte Bein war jetzt auch komplett taub.
Ich brauchte einen Rollstuhl und war am Boden zerstört. Nach 3 Wochen Klinikaufenthalt, ging es für 3,5 Monate, bis Ende September 2013 in die Reha nach Bad Sülze. Auch dorthin kam Werner einmal auf dem Weg in seinem Urlaub vorbei, um mit mir zu reden. Auch hier kam das Thema Magen-OP das zweite Mal ernsthaft auf den Tisch. Alle Physiotherapeuten, der Orthopäde und mein Hausarzt rieten mir schnell abzunehmen damit die Chance, dass sich der Nerv nochmal erholt und ich die Beine wieder spüren würde, erhöhen könnte. Am Ende meines Aufenthaltes in der Reha, meinte der Physiotherapeut, er hätte Anfangs nicht gedacht, dass ich auf zwei Beinen aus der Reha gehen könnte. Aber mein Ehrgeiz hätte sehr viel dazu beigetragen.

Ich wollte aber immer noch keine Magen OP, denn ich hatte das Abnehmen ja schon mal auf normalem Weg geschafft.
Doch trotzdem informierte ich mich weiterhin über die Möglichkeiten und verschiedenen Formen der Magen OPs. Zwar hatte ich, wegen der damaligen Ablehnung zur Operation nicht viel Hoffnung, dass diese diesmal genehmigt werden würde. Aber man weiß ja nie, ob es nicht doch noch klappen könnte.
Parallel versuchte ich mit der mir bekannten 30g Fett Methode weiter abzunehmen. Nur ausreichend Bewegung, geschweige denn Sport war nicht ansatzweise möglich.
Ich ging zwar, was niemand erwartet hatte, auf meinen eigenen Beinen aus der Reha. Aber alles, was mehr als 1000 Meter war, ging nur mit dem Rollator oder dem Gehstock. Das war nicht wirklich mein Ziel, mit knapp 43 Jahren.

2014 im Februar besuchte ich das erste Mal die Selbsthilfegruppe Adipositas im Sana Klinikum Wismar. Dort treffen sich bei uns Operierwillige, wie auch adipöse Patienten, die sich nicht operieren lassen wollen. Es geht um den Austausch miteinander. Einmal im Monat trifft sich dazu noch die Kochgruppe und jede Woche ist das Treffen der Sportgruppe. Ich war sehr skeptisch, dachte auch da noch, ich versuche es weiter alleine. Aber Cortison, kein Sport und Schilddrüsenerkrankung machten mir einen Strich durch die Rechnung. Ich lag wieder bei über 160 kg.
So ging es nicht weiter. Das Bein würde auch nicht besser werden ohne eine deutliche Entlastung der Wirbelsäule.
Dann der erste Gesprächstermin in der Adipositassprechstunde von Herrn Dr. Wolf in der Klinik in Wismar Anfang März. Nun kamen die Fakten auf den Tisch:
Er wüsste noch gar nicht, ob und welche Art der Magen OP er operieren würde. Denn die Beurteilung des MDK würde zwischen 6 und 9 Monaten dauern.
Nach der Anamnese und einem sehr ausführlichem Gespräch mit dem Arzt, bekam ich dann meinen Laufzettel, was ich zuerst einmal alles erledigen sollte….
1) Besuch der Selbsthilfegruppe von mindestens 6 Monaten
(nach der OP ist diese Gruppe auch weiterhin nötig, für die Folge OPs)
2) Nachweis über wirklich betriebenen Sport mindestens 6 Monate lang (dazu gehört auch Rehasport)
3) Bescheinigung des regelmäßigen Besuches einer Ernährungsberatung über 6 Monate.
4) Vorlegen eines geführten Ernährungstagebuches von mindestens 6 Wochen.
5) Bescheinigung eines Orthopäden über meine körperlichen Einschränkungen, bzw Erkrankungen
6) Bescheinigung vom Gynäkologen
7) Psychologisches Gutachten
8) Bescheinigung vom Endokrinologen, dass die Schilddrüse keine Kontraindikation ist
9) Bescheinigung eines Lungenarztes über bestehende nächtliche Atemaussetzer
10) Ggf. Nachweise über andere Nebenerkrankungen, wie Bluthochdruck, der bei mir Gott sei Dank die
Einzige weitere Erkrankung war.
Denn Diabetes stand auch im Raum, hatte ich aber zum Glück noch nicht.
Andere, weitere Krankheiten waren mir bisher auch noch erspart geblieben.
11) Zur Antragstellung dann das Gutachten der Klinik Wismar und letztendlich
12) Mein eigener, schriftlicher Antrag an die Krankenkasse, um diese OP zu bekommen.

Puh… dachte ich. Alleine für die Facharzttermine, die vorher noch alle erledigt werden mussten, war mit Wartezeiten von bis zu drei Monaten und für den Lungenarzt wegen meiner Schlafapnoe 5 Monate zu rechnen.
Aber gut, ich machte mich auf diesen Weg. Immer noch im Kopf: Ich schaffe das auch so.

Der regelmäßige Besuch der Selbsthilfegruppe Adipositas, gab mir jetzt immer mehr Hilfe, was noch auf mich zukommen würde.
Denn die Beschäftigung mit dem Thema ist äußerst wichtig. Dort werden Themen besprochen, wie…..
1) Was kann passieren?
2) Wie lebt man hinterher mit Magenschlauch oder Magenbypass?
3) Wie ernähre ich mich hinterher?
4) Was passiert mit der überschüssigen Haut?
5) Was für Risiken gibt es bei er OP?
6) Wie hoch ist bei der OP die Sterberate?
7) Was muss ich hinterher beachten?
8) Welche Medikamente muss ich vielleicht bei einem Bypass bis zum Lebensende nehmen?
Welche beim Magenschlauch?
9) Kann ich eine lebenslange, dauernde Nachbetreuung gewähren?
10) Will ich das alles überhaupt auf mich nehmen?

Bis hin zu alltäglichen Fragen:
11) Wie lange falle ich bei der Arbeit aus?
12) Kann ich mich auf der Arbeit so ernähren wie es gewünscht ist?
Bei mir kam noch dazu…
13) Was mache ich mit meinem Hund in der Zeit der OP?
14) Wie kann ich mich hinterher um das Patenkind kümmern, das eigentlich alle 14 Tage bei mir ist, wenn
Ich die ersten Wochen nicht heben kann und darf?
15) Bekomme ich hinterher vielleicht doch wieder eine Depression, weil dann die Haut hängt oder durch die
Narkose der Operation?

Fragen, die mir teilweise Herr Dr. Wolf in den nächsten Monaten bei den weiteren Terminen (4 an der Zahl) bis zur Antragstellung beantwortete. Internet und verschiedene Foren geben dann zusätzlich Auskunft. Obwohl diese mit Vorsicht zu genießen sind. Hier schien es mir, als gäbe es nur schwarz oder weiß. Entweder die absoluten Horrorberichte oder nur himmelhochjauchzend.

Im Oktober 2014 war dann der letzte Termin vor der OP bei Herrn Dr. Wolf, dem Arzt meines Vertrauens.
Alle Unterlagen waren nun komplett und er meinte, wir könnten jetzt den Antrag für die OP stellen und er würde mir sein Gutachten in der nächsten Woche zuschicken. Er würde einen Magenschlauch mit späterem Umbau auf einen Magenbypass beantragen wollen.
Hintergrund hierzu: Bei einem Bypass darf man bestimmte Medikamente der NSAR Gruppe (nicht steroidale Antirheumatika z.B: ASS, Aspirin u.v.a., Diclofinac uvm) nicht mehr oral einnehmen, da hier der Magen „ausgeschaltet“ wird und die Medikamente in den bei der OP verkürztem Dünndarm gelangen und dort die Darmwände durch die aggressiven Medikamente zum Bluten bringen könnten.
Da ich wegen des Beines noch starke Betäubungsmittel nahm, die in diese Gruppe fielen, würde er dieses solange ich diese Medikamente noch nehme, nicht befürworten.
Es könnte aber mit dem Hinweis auf den Bypass, später bei einem Stillstand der Abnahme oder noch nicht Erreichung des Zielgewichtes oder häufig auftretendem Sodbrennen, ein Umbau auf den Magenbypass erfolgen.
Mitte Oktober lag der Antrag bei der Krankenkasse vor. Ich hatte dort eine wirklich nette Sachbearbeiterin. Ich stellte mich auf eine Wartezeit von 6 Wochen ein, bis die Antwort kam. Das Warten kann sich echt ziehen. Doch schon nach 1,5 Wochen, einige Tage vor dem nächsten Selbsthilfegruppe Treff, hatte ich die Antwort im Briefkasten. So schnell? Meine Hoffnung schwand, dass dies eine Zusage war. Denn Absagen dauern meistens nicht lange. Mit zitternden Händen öffnete ich den Brief. Ich weiß es noch wie gestern. Ich las den Brief…. es kam ein Schrei über meine Lippen und dann heulte ich los.
Hatte mein Unterbewusstsein mehr auf die Genehmigung gewartet, als ich mir selber gestehen wollte?
DIE GENEHMIGUNG ZUR OP WAR DA!!!!
Ich konnte es nicht fassen!

Aber nach den Freudentränen kamen auch die Zweifel.
1) Will ich das wirklich?
2) Hilft mir die OP tatsächlich?
3) Sind die lebenslangen Einschränkungen nicht zu groß?
4) Werde ich hinterher auch mal ein Essen mit Freunden im Restaurant erleben und genießen können?
5) Was werden Freunde und Bekannte sagen, die meinen Weg bis dahin nicht kannten?

Aber erst einmal hieß es, einen Termin bei Dr. Wolf zu machen. Dann ging es Schlag auf Schlag.
Am 2.November war der Termin und am 17.11.14 sollte der OP Termin sein.
Vorher stand noch die Magenspieglung an, da man nur operiert wird, wenn es keine Geschwüre oder Entzündungen gibt und eine Eiweißphase (verstärkt eiweißhaltige Lebensmittel zu sich nehmen) sollte man auch noch machen.
Hier sage ich immer: 20 verschiedene Kliniken und 21 verschiedene Ansichten.
Die einen sagen, ohne die Phase operieren sie gar nicht. Andere sagen, man braucht sie gar nicht.
Herr Dr. Wolf hat sie lediglich empfohlen, um die hinterher anstehende Ernährung zu vereinfachen.
Denn es gibt am Tag der OP nichts mehr zu essen.
Am ersten Tag nach der OP 1 Tasse Tee,
Am zweiten Tag 3 Tassen Tee und
Am vierten Tag 1 Kanne Tee.
Am fünften Tag Tee satt und abends 1 Joghurt.

Verträgt man das alles, darf man nach Hause.
Jetzt darf man 14 Tage nur Suppen essen.
Dann 14 Tage breiige Kost und dann darf man langsam wieder feste Nahrung ausprobieren.
Hier gibt es Berichte, dass einige Patienten nach der OP kein Brot mehr vertragen.
Andere keine Nudeln, andere wieder was anderes nicht mehr vertragen können.
Also auch hier ggf. Einschränkungen und das, wo ich Nudeln und Brot soooo gerne esse.

Am 16ten Tag ging es ins Krankenhaus.
An einigen Tagen davor gab es noch etliche auf und abs und ich war manchmal schon kurz davor die OP dann doch wieder abzusagen.

Im Krankenhaus angekommen jedoch, waren die Bedenken bei mir komplett weg.
Klar ich war aufgeregt. Aber ich hatte mir so viele Gedanken gemacht, Abwägungen getroffen und Untersuchungen auf mich genommen, dass ich nur noch positiv an das Ganze heran gehen wollte.

Am Morgen des OP Tages, war vorher noch Visite und ich sollte um 8 Uhr direkt die Erste auf dem OP Tisch sein. Ich scherzte noch und meinte „ Herr Doktor sie denken dran. Heute der Magen und nicht die Niere“. Auf dem Weg zum OP Saal, machte ich, dank der LMAA Pille, dann noch einen Scherz mit dem Pfleger und dann war alles irgendwie schon im Nebel. Ich bekam noch mit, das der Anästhesist sagte: Wir lagern Sie gleich noch Aufrecht zum halbstehen. Ich dachte beim wegdämmern, wie stehend? Da rutsche ich doch runter! Dann war ich weg.

Als ich wieder aufwachte, dachte ich….Aua….tut was weh? Nein!!!!
Trockner Mund, aber sonst ging es mir ganz gut. Schmerzen hatte ich keine.

Ich musste dann fast lachen, weil am selben Tag meine beste Freundin die Gebärmutter rausbekam. Ich sah sie nicht, aber ich hörte die Schwester: „ Frau K. bleiben Sie liegen, sie müssen nicht putzen“.
Hatte ich erwähnt, dass sie einen leichten Putzfimmel hat?

Dann ging es auf die Wachstation, dort wird man 24-48 Std. nach der OP engmaschiger überwacht.
Schön war, dass meine Freundin durch Zufall auch in das Zimmer kam. Sie war zwar nur für eine Nacht da, aber immerhin war erst einmal ein bekanntes Gesicht in meiner Nähe.
Denn Besuch wollte ich erst einmal keinen haben.

Am nächsten Morgen wieder Visite. Ich saß, wie Gott mich schuf im Bett, als die Tür aufging. Ein Herr kam herein und fragte: „Wie geht es Ihnen?“ Ich antwortete etwas ungehalten: „Wer sind Sie? Können sie nicht anklopfen?“ Er: „Ich bin der Chefarzt“. Ich wohl noch unter Schmerzmitteln… „Schön, anklopfen wäre aber dennoch nett. Ich sitze hier nackt, wo ist denn Dr. Wolf?“ Er: „Ach, sie machen sich wohl nur für den Dr. Wolf schön?“ Ich: „Ja das kann sein, der klopft wenigstens an!“ Seitdem habe ich den Ruf, das ist die, die sich für den Wolf schön macht! Selbst der Chefarzt kann sich noch heute, obwohl ich mich sehr verändert habe, an mich erinnern. Nicht an meinen Namen, aber an „Die, die sich für den Wolf schön macht!“

Alles verlief weiterhin gut. Ich wurde auf die normale Station verlegt, vertrug Tee und Joghurt und konnte am Donnerstag danach, nach Hause. Mir ging es sogar so gut, dass ich die 20 km Heimweg mit dem eigenen Auto fahren konnte. (war grenzwertig, aber ging )
Zu Hause hatte ich schon vorgesorgt. Suppen, Getränke und Tee, denn ich sollte ja 4-6 Wochen nicht schwer tragen und heben.
Suppen gingen gut. Kohlensäure ist tabu. Nicht mehr, wie in der Ernährungsberatung empfohlen, beim Essen ein Glas Wasser trinken. Sondern 30 Minuten vor und 30 Minuten nach dem Essen darf ich nun nichts mehr trinken, weil der Magen sonst schon voll ist.
Trinken ist anstrengend. Ich schaffte die erforderlichen Mengen erst einmal nicht und das macht sich am Kreislauf bemerkbar. Es dauert wirklich einige Zeit, bis sich der Körper nach der OP wieder erholt.
Diese OP ist halt kein Spaziergang und das merke ich sehr.

Wenig essen, möglichst wenig trinken ist jetzt erst einmal die Devise. Deshalb habe ich immer zur Vorsicht Traubenzucker in der Tasche, falls der Kreislauf schlapp macht.
Nach vier Wochen dann ca. der erste Kontrolltermin beim Arzt. Ich hatte mich vorher absichtlich nicht auf die Waage gestellt.
In der Eiweißphase und während des MDKs vor der OP, hatte ich 10 kg abgenommen und ging dann mit einem OP Gewicht von satten 151,6 kg an den Start. Ich war gespannt, was die Waage jetzt anzeigte.
Meine Freude, als ich auf die Waage ging und nach gut 4 Wochen die Anzeige auf 135,6 kg ging, war riesig. Das waren 16 kg weniger!!! UNGLAUBLICH!

Aber wer denkt, das ist ein Spaziergang hat sich getäuscht. Ich bin noch in der Breiphase und muss diese bis kurz vor Weihnachten durchhalten, da ich einige Sachen in der Breiphase nicht vertrage. Apfelmuss geht nicht und noch einige andere Sachen. Finde ich nicht schlimm, aber es zerrt an den Kräften.
Wovon soll der Körper auch Energie bekommen? Es geht ja auch fast nichts mehr in den „Magen“ rein. Dieser scheint noch sehr geschwollen zu sei. Er wird ja richtig durchtrennt und von einem Gesamtmagen von ca. 1200 ml blieben nach der OP nur noch 150 ml übrig. Was das für den Kreislauf bedeutet, kann man sich vorstellen.
Die äußeren Wunden heilten gut. Keine Wundheilungstörungen bei mir, wie sie häufig bei anderen Patienten auftreten.
Auch die Naht am Magen hält, was bei einem Schluckröntgen eine Woche nach der OP noch einmal geprüft wurde. Ich muss Geduld haben, ich vergesse auch das essen oft, weil ich gar keinen Hunger verspüre. Dafür bekomme ich bei der Kontrolluntersuchung auch ein wenig Schimpfe. 4-5 Mahlzeiten am Tag müssen sein. Ich muss mir was einfallen lassen.
Um Weihnachten herum, ging ich dann wieder arbeiten. Knapp 4,5 Wochen war ich zu Hause. Mir fiel langsam die Decke auf den Kopf. Arbeiten im Call Center war nicht so eine gute Idee, da mein Immunsystem noch runtergefahren war. Somit lag ich auch gleich mit einer fetten Grippe flach.
Nur, welche Medikamente darf ich jetzt noch nehmen? WickMedi Night, meine Allzweckwaffe, hat Alkohol. Also besser Hausmittelchen, Novamin gegen Glieder- und Kopfschmerzen? Aber nur wenig. Ich wollte den Magen nicht überfordern. Wie heißt es so schön? Eine Erkältung kommt 7 Tage und geht 7 Tage. Also bin ich nochmal 8 Tage zu Hause geblieben.

2015 im Januar bin ich endlich wieder arbeiten gegangen.
Langsam wurde es besser mit dem essen auch besser..
Bei einer Kontrolluntersuchung, konnte ich auch die ersten blutdrucksenkenden Mittel runterfahren.
Knapp 5 Wochen nach der OP. Ich freute mich.

Mitte Februar morgens dann ein Kribbeln im Unterschenkel. Ich nahm eine Nadel um reinzupieksen AUUAA!!!
Ich merkte was!!!! Ein unglaubliches Glücksgefühl. Es gingen jetzt auch weitere Strecken ohne Rollator. Ich merkte das bei den Spazierrunden mit meinem Hund.
Vom 17.12.14, der ersten Nachuntersuchung, bis zum ersten Gefühl im Bein am 04.02.2015 hatte ich eine Abnahme von 31 kg.
Doch das Ziel, durch eine schnelle Gewichtsabnahme wieder Gefühl im Bein zu bekommen, war eingetreten und das freute mich noch viel mehr.
Also kein Rollstuhl. ich war unglaublich erleichtert.

Essen und Trinken klappten weiterhin immer besser. Wie sagt man „es läuft“.
Und im März, der nächste Kontrolltermin. Gesamtabnahme jetzt 35,7 kg.
Das ist schon ziemlich viel.
Aber es gibt Dinge, die auch jetzt nicht so prickelnd sind…..
Ich war im Urlaub in Köln. Essen gehen war jedoch schwierig. Für mich.
Man bekommt nicht überall Kinderteller. Man muss sich oft erklären, wenn man danach fragt. Essen ist immer ein Thema. Die Hoffnung, dass dies ein wenig in den Hintergrund tritt, ist erloschen. Es ist wie bei einem Alkoholabhängigen. Es wird immer ein Thema bleiben. Sogar mehr ,wie vor der OP. Denn nun geht es darum, auch die richtigen Nährstoffe in die vorgegeben 1200 -1400 kcal, die nach der OP empfohlen werden, hineinzubekommen.
Irgendwann Anfang April finge es dann an….
Die Magenschonertabletten hatte ich auf Anweisung des Arztes abgesetzt.
Nun aber wachte ich morgens mit einem Brennen im Hals auf und ging damit abends ins Bett. Was war das? Schwangere würden sagen Sodbrennen.
Als ich dann wegen der Vitamin B12 Spritze, die ich jetzt immer bekomme, bei meiner Hausärztin saß und auf die Frage wie es mir ginge „Super bis auf das Brennen im Hals“ antwortete, verschrieb diese mir wieder den Magenschoner um das Sodbrennen zu reduzieren. Es tat sich aber nichts. Sie steigerte dann die Medikation. Aber auch da tat sich immer noch nichts.

Am 19.05.2015 fing ich an mit einem Personal Trainer, Sport zu machen. 78 Euro die Stunde. Eine Menge Holz. Ich hatte mir vorher mehrere angeschaut, Gespräche geführt und mich dann für Guido Lautenschläge in Schwerin entschieden. Ich wollte im August wieder die „Hamburg Cyclassics“ mitfahren und diesmal mit einer Zeit ins Ziel kommen. Dafür wollte ich richtig trainieren und auch das Richtige essen. Guido kümmerte sich ab nun um meinen Sport, gab mir Hausaufgaben mit, ging am Anfang auch mit ins Fitnessstudio und erstellte mir dort einen Trainingsplan. Er prüfte regelmäßig mein Essen und Trinken. Der erste Gewichtsstillstand kam.
Ja , auch das kommt trotz Magen OP vor. Denn der Stoffwechsel, der für den Stillstand verantwortlich ist, wird mit so einer OP ja nicht beeinflusst.
Bei einigen direkt nach der OP bei anderen später. Mein Gewichtsstillstand kam knapp 6 Monate nach der OP und dauerte vier Wochen. Ich hatte Glück. Denn laut Dr. Wolf kann der Stillstand bis zu einem halben Jahr dauern.

Ich trieb also regelmäßig Sport, trank genug und die Abnahme lief mal besser und mal weniger gut. Manchmal merkte ich, das ich die Bissen nicht genug kaute oder aber zu schnell das Essen herunter schluckte. Dann quälte ich mich manchmal bis zu zwei Stunden, bevor sich das ganze Essen wieder Retour bewegte und in der Toilette landete. Auch ein nicht so erfreuliches Thema… meine auch vorher schon schwierige Verdauung. Die machte manchmal, was sie wollte und alle 7-10 Tage saß ich meist morgens mit heftigen Bauchschmerzen auf dem Klo bis es mit starken Durchfällen endete. Das ist bis heute so. Ja, auch das ist ein Punkt, der zu bedenken ist.

Das Sodbrennen hörte nicht auf. Ich hatte es von morgens bis abends und recht heftig. Jeden Tag Ich hatte bei einem weiteren Arzttermin und auch per Email mein Leid, denn es war inzwischen ein Leid, meinem Arzt, Dr. Wolf davon berichtet.
Wir haben dann Lebensmittel umgestellt, um heraus zu finden, ob es an bestimmten Lebensmitteln liegt und die Magenschoner auf Maximum gesetzt. Es wurde wieder eine Magenspiegelung gemacht, in der festgestellt wurde, dass die Speiseröhre schon angegriffen war, von dem häufigen Sodbrennen.
Dann gab es noch eine Untersuchung, ob es nicht an einem Bruch im Bauch liegt, wo sich eventuell der „Restmagen“ durchgeschoben hat.
Das Kontrastmittel um diese Untersuchung sichtbar zu machen, war noch zusätzlich eklig. Das braucht man auch nicht alle Tage.
Ende vom Lied. …..
Kein klares Bild.
Es gab zwei Möglichkeiten: Bauch aufschneiden und gucken, ob ein Bruch da ist und dann den Bruch schließen und abwarten, ob das Sodbrennen weg geht. Oder direkt die Operation zum Umbau auf den Magenbypass. Die Entscheidung wollte Dr. Wolf mir überlassen. Ich hatte aber Angst, dass ich noch zweimal unters Messer muss, wenn es doch kein Bruch ist. Die OP hilft gegen das Sodbrennen. Aber nur mit Ausschalten des Magens durch den Bypass. Also entschied ich mich direkt für diesen wirklich schweren Eingriff.
Bei dieser OP wird der Magen dann nochmal verkleinert auf ca. 80 ml und der Dünndarm um 1,5 Meter verkürzt und in einer Art Bypass um den Magen gelegt.
Diese OP fand dann am 16.12. statt. Wieder zu Weihnachten in der Suppenphase…. lach …da kann man ja nur abnehmen.
Die fette Gans und die anderen Leckereien fielen also auch dieses Jahr für mich aus. Gewicht bei dieser zweiten OP lag bei ca. 113 kg.
Ich wollte die OP auch noch in 2015 erledigt haben, weil ich im nächsten Jahr vier sportliche Ziele hatte.


2016, am 7.5. absolvierte ich meinen ersten 5 km Lauf. Das ich jemals wirklich mitlaufen würde, hätte ich mir beim Start zum Training mit Guido, nicht träumen lassen, obwohl er es mir damals schon gesagt hat.
Am 19.06.16 kommt das Radrennen mit 60 km in Berlin am 02.07.16 der „Womans Run“ in Hamburg.
Am 21.08.16 schließlich wieder die „Hamburg Cyclassics“.
Ich wollte spätestens Anfang/ Mitte März 16 wieder fit für den Sport sein.
Auch diese zweite OP lief bei mir ohne Komplikationen ab.
Es war ein Mittwoch und den Montag darauf durfte ich nach Hause.
(Ich habe mich aber diesmal fahren lassen. Man soll das Schicksal nicht 2x herausfordern)

Ich musste nach dieser weiteren Magen OP wieder alles neu lernen.
Denn das Sättigungsgefühl, das ich endlich nach der Schlauchmagen OP das erste Mal verspürte, war ein anderes, als jetzt mit dem Bypass. Ich esse nicht mehr 5-7 Mahlzeiten, sondern nur noch 3-4 Mahlzeiten.
Und auch die 1200-1400 Kalorien haben sich nach oben geschoben. Denn ich trainiere mit Brustgurt und Puls und verbrauche bei den Messungen, die wir machen, um die 700-900 Kalorien und wenn das Gewicht steht, liegt das meistens daran, das ich ZU WENIG esse und zu wenig trinke. Das hätte man mir vor einem Jahr mal sagen sollen. Aber das Kopfkino ging sofort wieder los, als Guido mir die Order gab an Sporttagen mind. 1700 Kcal zu essen. Da nehme ich doch zu. Das kann ich nicht. Das schaffe ich nicht. Das konnte ich mir nicht vorstellen. Aber ich dachte, vertraue ihm, es wird schon so sein. Und so war es dann auch.
Heute am 18.05. liege ich bei einem Gewicht zwischen 89 und 91 kg, es schwankt immer mal wieder, aber das macht mir keine Angst mehr. Denn jeder Körper speichert auch immer mal Wasser. Mal mehr und mal weniger. Das kann von sehr unterschiedlichen Umständen abhängen und ist vollkommen normal.

Bei der letzten Kontrolluntersuchung sprach nun Dr. Wolf das erste Mal die Wiederherstellungs OPs an. Er schätzte den Hautüberschuss auf 7-10 kg an Armen, Beinen, Brust und Bauch.
Bedeutet das, dass ich am Ziel bin? Kaum zu glauben!
Ich hatte auch schon einen Termin beim plastischen Chirurgen in Schwerin. Der war sehr demütigend. Also der Arzt war super nett und machte seine Arbeit. Aber ich stand nackt vor ihm. Ausmessen hier, drücken da, Fotos, Kommandos „Halten sie mal den Hautüberschuss da und nun da!“
Als ich mit der Prozedur fertig war, kamen viele alte Erinnerungen hoch. Mein Gehirn schien umgeschaltet zu haben auf FRÜHER.
Nach 7 km Autofahrt schaltete es sich jedoch wieder um auf HEUTE und…
neben mir stand eine McDonalds Tüte mit einem „Menü“! Was für ein Schwachsinn! Es geht doch eh kaum was rein. Früher hätte ich alles in mich reingestopft, diesmal habe ich das Menü dem Sohn meiner Freundin geschenkt.
Diese Prozedur beim plastischen Chirurgen, kommt im September nach dem Radrennen nochmal auf mich zu, weil ich erwähnt hatte, dass ich gerne noch 5 kg mehr abnehmen möchte.
Darauf antwortete der Chefarzt, dass ich das machen solle und dann 3-6 Monate das Gewicht halten müsse, weil dann das Ergebnis besser werden wird. Auch hierfür muss dann natürlich wieder ein Antrag gestellt werden. Er war aber optimistisch, dass es aufgrund vieler Hautirritationen keine kosmetische OP wird, sondern eine gesundheitliche Indikation gegeben ist. Also heißt es erst einmal, meine sportlichen Ziele zu erreichen, bzw daran teilzunehmen und dann einen neuen Termin beim plastischen Chirurgen zu machen.

Was würde ich antworten, wenn mich jemand fragt: Würdest Du die OPs noch einmal machen lassen und sollte ICH diese OP machen lassen? Ich würde sagen. Das kann ich Dir nicht beantworten. Es ist alleine Deine Entscheidung. Es ist ein Eingriff in den Körper, der gut bedacht werden sollte. Man sollte sich mit dem Für und Wider sehr gut und genauestens auseinander setzen. Sehen, ob gesundheitliche Gründe vorliegen. Klar die Möglichkeit dem Jo-Jo Effekt wieder einmal zu erliegen, ist hier nicht so hoch, wie bei einer konservativen Methode ohne OP. Aber sie existiert schon..
Man lebt ein Leben lang, mit Medikamenten von Magnesium, Calcium und Vitamin B12, weil der Körper das nicht mehr in den vorgegeben Mengen aufnehmen kann. Weiß ich, ob ich nicht noch Krebs in den Bereichen bekomme? Was macht man dann? Was, wenn es bei Dir nicht so gut läuft und Du mehr Komplikationen nach der OP hast, wie z.B. Wundheilungsstörungen, oder Brüche der Narben, Sodbrennen oder Löcher im Magen weil die Nähte aufreißen. Es ist ein Weg, der für mich erfolgreich verlief. Aber auch hier gehört richtige Ernährung, ausreichend Trinken und Sport als ein unbedingtes MUSS dazu, um auch bis ins hohe Alter damit gut leben zu können.
Im Vorwege sich auch mit den seelischen Belastungen auseinander zu setzen ist Pflicht.
Wer schon vorher psychische Probleme hat, sollte sich auch dahin gehend verstärkt beraten lassen.
Für mich war es die richtige Entscheidung und wäre ich wieder in der gleichen Lage. JA.. ich würde es wieder machen. Die Lebensqualität, die es mir gegeben hat, wie laufen zu können, das Bein zu 80% wieder spüren zu können, keinen Rollator mehr zu brauchen….waren es wert.
All das macht die Entscheidung zu einer richtigen für MICH. Aber ich habe auch keine Kinder! Ob ich sonst all die Risiken auf mich genommen hätte, weiß ich nicht. Ich bin nicht in dieser Lage. So eine OP muss jeder für sich entscheiden. Es ist ein langer Weg. Man nimmt auch damit nicht von heute auf morgen ab, es wird ein ewiger Kampf bleiben.
Doch dieser Kampf lohnt sich, ob konservativ, wie zum Beispiel mit der 30g Fettmethode oder operativ.
Doch in beiden Fällen geht nichts von alleine. Das sollte man sich klarmachen.
Herzlichst Sabine
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Re: Magenoperation, wie es wirklich ist....

Beitragvon mollifit » 05.06.2016 15:48

Das ist ja eine Wahnsinnsgeschichte.
Ist das die Sabine, die mal in Bad Orb war?
Ich kann mich nur daran erinern, dass sie in Hamburg wohnte und
an dieses Radrennen, von dem sie erzählte.
Zuletzt geändert von mollifit am 05.06.2016 20:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Magenoperation, wie es wirklich ist....

Beitragvon Anschi » 05.06.2016 18:46

Eine krasse Leidens-Geschichte mit allen Für und Wider...
Klar ist, dass diese OP alleine gesehen keine Lösung ist, wenn man nicht alle anderen Aspekte auch beachtet und die Veränderungen an vielen Stellen durchführt! Und dass sie nur als letzter Ausweg genommen werden sollte, wenn gar nichts anderes funktioniert - denn die Gefahren, die ja JEDER operative Eingriff mit sich bringt, sind immer gegeben...und bei vielen geht es eben auch nicht so gut aus, wie bei Sabine...
Allerdings wird deutlich, dass, wer alle Hürden überwunden hat, die es braucht, bevor solch eine OP überhaupt durchgeführt wird, vielleicht auch den nötigen Willen hat, auch weiterhin die Vorgaben zu beachten, die auch nach der OP nötig sind...

Danke an Sabine für diesen Bericht! Und die besten Wünsche, dass sie weiterhin so gut dabei bleibt! :jc_doubleup:

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Re: Magenoperation, wie es wirklich ist....

Beitragvon Tomatensusanne » 05.06.2016 19:49

Anschi hat geschrieben:Eine krasse Leidens-Geschichte mit allen Für und Wider...
Klar ist, dass diese OP alleine gesehen keine Lösung ist, wenn man nicht alle anderen Aspekte auch beachtet und die Veränderungen an vielen Stellen durchführt! Und dass sie nur als letzter Ausweg genommen werden sollte, wenn gar nichts anderes funktioniert - denn die Gefahren, die ja JEDER operative Eingriff mit sich bringt, sind immer gegeben...und bei vielen geht es eben auch nicht so gut aus, wie bei Sabine...
Allerdings wird deutlich, dass, wer alle Hürden überwunden hat, die es braucht, bevor solch eine OP überhaupt durchgeführt wird, vielleicht auch den nötigen Willen hat, auch weiterhin die Vorgaben zu beachten, die auch nach der OP nötig sind...

Danke an Sabine für diesen Bericht! Und die besten Wünsche, dass sie weiterhin so gut dabei bleibt! :jc_doubleup:

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Das haette ich nicht besser ausdruecken koennen.
Startgewicht ca. 100 kg

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Re: Magenoperation, wie es wirklich ist....

Beitragvon mollifit » 05.06.2016 20:28

Ich glaube, das war bei ihr der letzte Ausweg.
Wenn ich mir vorstelle sie wog noch 45 kg mehr als ich
und was hat sie jetzt abgenommen? Eine ganze Anschi :biggrinn: und noch etwas mehr,
das ist wirklich wahnsinnig.

Es war ein großes Risiko und ich glaube, sie wußte nicht ob alles so klappt.
Ich glaube, wenn man nicht so viel wiegt........also 150 oder 165 kg, kann man
leicht sagen.....ich würde es nie machen lassen.
Es freut mich, liebe Sabine, dass du deinen Kampf bis jetzt gewonnen hast
und wünsche dir weiterhin alles Gute.

Gruß mollifit
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Re: Magenoperation, wie es wirklich ist....

Beitragvon Anschi » 05.06.2016 21:10

mollifit hat geschrieben:Ich glaube, wenn man nicht so viel wiegt........also 150 oder 165 kg, kann man
leicht sagen.....ich würde es nie machen lassen.


Das ist richtig...jeder kann nur für sich selber und in der aktuellen Situation sagen, was er machen würde...und was nicht... Und das betont Sabine ja in ihrem Bericht auch immer wieder - mit Hinweis eben auch auf die Risiken, die das alles beinhaltet. Aber auch so massives Übergewicht birgt ja seine Risiken, wie wir wissen....
Letztlich kann niemand wirklich sagen, wie auch sein eigener Weg sein wird...bis er ihn geht... Wichtig ist, etwas ändern zu wollen...und dann zu schauen, was für einen passt.
Ich habe selbst 2 Freundinnen (Mutter und Tochter), die Magen-OPs haben machen lassen im letzten Sommer...für diese war das auch die einzige Chance, die sie für sich noch sahen....und sie wissen, dass sie immer weiter dran bleiben müssen. Und dass das mit dem Gewicht auch nicht ihre einzige Baustelle ist, an der sie weiterhin arbeiten müssen...
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Re: Magenoperation, wie es wirklich ist....

Beitragvon SusanneSchmidt » 06.06.2016 13:17

Liebe Mollifit!
Ich glaube nicht, dass Sabine hier im Forum ist.
Sie war auch nie in Bad Orb.
Sie war nur im Online Programm 2010 (glaube ich)
Da hast Du, glaube ich, eine andere in Erinnerung.
Wenn man die Werbung hört, denkt man, es ist ein Spaziergang.
Schnell mal operieren, schnell mal schlank werden.
Und das Thema ist ein Leben lang präsenter, als
wenn man versucht auf normale Art abzunehmen.
Schon eine harte Nummer.
Und wirklich nur als ALLERLETZTER AUSWEG zu sehen.
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Re: Magenoperation, wie es wirklich ist....

Beitragvon SusanneSchmidt » 06.06.2016 13:23

Liebe Anschi!
Ja, es ist für einige sicher die letzte Rettung.
Aber eben NICHT, schnell mal so nebenbei..
Das ist das, was ich sagen wollte, denen, die
so eine OP vielleicht in Erwägung ziehen, als
schnelles, einfaches Schlankheitsmittel.
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Re: Magenoperation, wie es wirklich ist....

Beitragvon Anschi » 06.06.2016 13:56

Darum finde ich es auch wirklich wichtig, dass dieser Weg zur OP so "erschwert" wird von den Krankenkassen....auch wenn das für die Betroffenen zunächst wie Schikane wirken mag. Aber es muss jedem klar werden, dass es eben NICHT der EINFACHSTE Weg ist...sondern nur eine Hilfe für den insgesamt schwierigen Weg zur Lebens-Änderung, ohne den es langfristig nicht geht! Und dass man lebenslang auch dran bleiben muss... Das kam in Sabines Bericht sehr deutlich hervor... :jc_doubleup:

In Bad Orb war mal eine Magen-OP-Patientin, die davon erzählt hat...ich denke, Mollifit erinnert sich an diese. Die hat damals aber berichtet, dass bei ihr sehr viele Komplikationen aufgetreten sind und es ihr danach sehr viel schlechter gegangen ist, als vorher. Auch diese Möglichkeit hat Sabine ja angesprochen......die OP ist also zwar eine Möglichkeit...aber keine Garantie.... dass das Leben damit besser wird!

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Re: Magenoperation, wie es wirklich ist....

Beitragvon mollifit » 06.06.2016 14:29

Anschi hat geschrieben:
In Bad Orb war mal eine Magen-OP-Patientin, die davon erzählt hat...ich denke, Mollifit erinnert sich an diese.



nein ich meine schon........eine Sabine aus dem Online Programm......ist aber länger her,
vielleicht 2011 oder so. Sie war auch nie im Forum, kam wohl aus Hamburg, jedenfalls hatte sie dort so
Wahnsinnswettkämpfe mitgemacht oder geplant, das weiß ich nicht mehr so genau, also Radrennen und auch was mit Schwimmen, glaube ich.
Als sie in Orb war, wohnte sie in Köln. Ich glaube nicht, dass ich mich irre.
Ist aber auch nicht so wichtig.
Mich hat es damals nur so beeindruckt........sie wog noch ziemlich viel....... dass sie solche Wettkämpfe
mitmachen konnte und diesbezüglich noch viel vorhatte.

Gruß mollifit
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Re: Magenoperation, wie es wirklich ist....

Beitragvon Lela2011 » 06.06.2016 15:48

Hallo Sabine,
erstmal Herzlichen Glückwunsch das es bei dir gut ausgegangen ist.
Schön das du keine großen Komplikationen hattest.
Leider kommen mir bei diesem Thema die Tränen.
Ein Neffe meines Mannes hat sich auch dieser OP unterzogen. Sie ging nicht gut aus. Jetzt müssen 4 Kinder ohne Vater auskommen.
Auch daran muss man denken, bevor man sich dieser OP unterzieht.
liebe grüße und alles Gute für dich
Lela
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Re: Magenoperation, wie es wirklich ist....

Beitragvon Pe » 06.06.2016 16:15

Ja, so kann es auch leider ausgehen, schrecklich.

Das wichtigste ist der Kopf. Wenn es endlich Klick gemacht hat, dass man nur durch vernünftige Ernährungsumstellung langfristig abnimmt, klappt es dauerhaft. Es gibt ja auch Menschen, die nach Magen-OP's wieder zunehmen; notfalls pürieren sie das Essen. Dann nützt auch die OP nichts.
Der Kopf muss stimmen. Das ist wie bei Suchtkrankheiten.

Aber es ist auch richtig, dass man sich immer leicht redet, wenn man nicht selbst (so schwer) betroffen ist. Kann schon verstehen, dass man sich dahingehend informiert.

Dass die Aufnahme der Mineralstoffe, Vitamine.... auch leidet, war mir gar nicht bewusst, ist aber logisch.
Herzlichen Gruß

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Re: Magenoperation, wie es wirklich ist....

Beitragvon SusanneSchmidt » 08.06.2016 18:49

Anschi hat geschrieben:Eine krasse Leidens-Geschichte mit allen Für und Wider...
Klar ist, dass diese OP alleine gesehen keine Lösung ist, wenn man nicht alle anderen Aspekte auch beachtet und die Veränderungen an vielen Stellen durchführt! Und dass sie nur als letzter Ausweg genommen werden sollte, wenn gar nichts anderes funktioniert - denn die Gefahren, die ja JEDER operative Eingriff mit sich bringt, sind immer gegeben...und bei vielen geht es eben auch nicht so gut aus, wie bei Sabine...
Allerdings wird deutlich, dass, wer alle Hürden überwunden hat, die es braucht, bevor solch eine OP überhaupt durchgeführt wird, vielleicht auch den nötigen Willen hat, auch weiterhin die Vorgaben zu beachten, die auch nach der OP nötig sind...

Danke an Sabine für diesen Bericht! Und die besten Wünsche, dass sie weiterhin so gut dabei bleibt! :jc_doubleup:

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Ja Anschi , das sehe ich auch so.
Sicher istb es gut, dass es so etwas gibt. Aber , wie Sabeine auch zum Schluss erwähnt, auch mit der OP muss man alles das
machen, was man ohne OP macheen muss.
Sich gensund ernähren, Sport usw. Und was mich auch erst einmal überraschte.
Das Thema Essen ist noch ein größeres, als ohne OP.Und das lebenslänglich!!
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Re: Magenoperation, wie es wirklich ist....

Beitragvon SusanneSchmidt » 08.06.2016 18:52

Anschi hat geschrieben:Darum finde ich es auch wirklich wichtig, dass dieser Weg zur OP so "erschwert" wird von den Krankenkassen....auch wenn das für die Betroffenen zunächst wie Schikane wirken mag. Aber es muss jedem klar werden, dass es eben NICHT der EINFACHSTE Weg ist...sondern nur eine Hilfe für den insgesamt schwierigen Weg zur Lebens-Änderung, ohne den es langfristig nicht geht! Und dass man lebenslang auch dran bleiben muss... Das kam in Sabines Bericht sehr deutlich hervor... :jc_doubleup:

In Bad Orb war mal eine Magen-OP-Patientin, die davon erzählt hat...ich denke, Mollifit erinnert sich an diese. Die hat damals aber berichtet, dass bei ihr sehr viele Komplikationen aufgetreten sind und es ihr danach sehr viel schlechter gegangen ist, als vorher. Auch diese Möglichkeit hat Sabine ja angesprochen......die OP ist also zwar eine Möglichkeit...aber keine Garantie.... dass das Leben damit besser wird!

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Ich finde es auch wichtig, dass es nicht so einfach ist....einfach mal schnell operieren!!
Ich kann mich jetzt auch erinnern, dass mal eine auf der Bühne war, die eine OP hatte.
Nein, dass war sie aber nicht.
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Re: Magenoperation, wie es wirklich ist....

Beitragvon SusanneSchmidt » 08.06.2016 18:55

Lela2011 hat geschrieben:Hallo Sabine,
erstmal Herzlichen Glückwunsch das es bei dir gut ausgegangen ist.
Schön das du keine großen Komplikationen hattest.
Leider kommen mir bei diesem Thema die Tränen.
Ein Neffe meines Mannes hat sich auch dieser OP unterzogen. Sie ging nicht gut aus. Jetzt müssen 4 Kinder ohne Vater auskommen.
Auch daran muss man denken, bevor man sich dieser OP unterzieht.
liebe grüße und alles Gute für dich
Lela


Liebe Lela!
Genau das ist es, was auch ich dazu sagen will.
Die OP ist sehr risikoreich und die Sterberate nicht gering im
Gegensatz zu anderen OPs.
Und auch das schreibt die Sabine.

Das tut mir wirklich sehr leid.
Und oft genug leiden dann noch kleine Kinder darunter.
LG von Susanne
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