Magenoperation, wie es wirklich ist....

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Re: Magenoperation, wie es wirklich ist....

Beitragvon SusanneSchmidt » 08.06.2016 18:58

Pe hat geschrieben:Ja, so kann es auch leider ausgehen, schrecklich.

Das wichtigste ist der Kopf. Wenn es endlich Klick gemacht hat, dass man nur durch vernünftige Ernährungsumstellung langfristig abnimmt, klappt es dauerhaft. Es gibt ja auch Menschen, die nach Magen-OP's wieder zunehmen; notfalls pürieren sie das Essen. Dann nützt auch die OP nichts.
Der Kopf muss stimmen. Das ist wie bei Suchtkrankheiten.

Aber es ist auch richtig, dass man sich immer leicht redet, wenn man nicht selbst (so schwer) betroffen ist. Kann schon verstehen, dass man sich dahingehend informiert.

Dass die Aufnahme der Mineralstoffe, Vitamine.... auch leidet, war mir gar nicht bewusst, ist aber logisch.


Liebe Pe!
Das finde ich auch.
Es gibt sicher Fälle, wo so eine OP die letzte Möglichkeit ist.
Aber eben nicht, eifach, weils bequem ist.
Wie man an dem Text sieht.
Und wie man auch liest, alles was man ohne OP machen muss, um abzunehmen,
muss man eben auch mit OP machen.
Sonst passiert NICHTS!!!
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Re: Magenoperation, wie es wirklich ist....

Beitragvon mamaklement » 01.09.2016 21:04

Hallo, erstmals *Hut ab* das ist wirklich gut geschrieben. Und ich kann da leider auch mitreden.

Auch ich wurde nach langem hin und her 2002 Operiert, Magenband. mit 153 kg !

Doch leider ging bei mir nicht alles gut .... Aber es stimmt es ist ein für und wieder, jeder muss das für sich selbst entscheiden, ob er den Weg zur Op macht oder nicht.

Eines ist in jedem Fall zu berücksichtigen, wie es auch schon erwähnt wurde. Eine Op ist eine radikale Lösung, fast nie Rückgängig zu machen, bei dem einen funktioniert es SUPER bei anderen leider nicht. Ich persönlich kenne auch einige bei denen eine Magen Op alles zum positiven gewendet hat. Aber ich kenne auch andere....

mir wurde wie gesagt 2002 das Magenband eingesetzt. Bereits nach 3 Wochen traten die ersten Probleme auf. die Op Wunden gingen wieder auf, nochmal neu vernähen. und dann nochmal...... ... dann endlich heilten die Wunden zu .... das alles war mir zu diesem Zeitpunkt egal, denn ich verlor immer mehr an Gewicht.

Nach bereits 3 Monaten hat man schließlich herausgefunden das dass Band begann in den Magen zu wachsen. aber sie wollten noch warten wie es sich entwickelt hatte ja keine Probleme und nahm super ab. (die ganzen Psychischen Probleme waren natürlich trotzdem da, wie sollte die auch durch eine Op am Magen weg gehen) - bereits 6 Monate nach der Op wog ich um 45 Kg weniger.... ich war überglücklich..... BIS zu dem Tag an dem die Schmerzen begannen..... ich möchte jetzt nicht alles aufzählen - was alles und wie - aber es war sehr sehr unschön. ich konnte ohne meinen Mann nicht mal mehr alleine auf die Toilette...... sie wollten immer noch warten denn es gab nur 2 Möglichkeiten . 1. Vom Brustbein bis Nabel aufschneiden, den Magen *etwas* aufschneiden und das Band raus oder 2. warten bis das Band vollständig in den Magen *migrit* war um es mittels Labroskopie zu entfernen.

Schlussendlich nach 2 Jahren Magenband konnte es in einer anderen Klinik Labroskopisch entfernt werden - die Stelle wo die *kapsel* angenäht war musste innerhalb eines Jahren mit einer größe von 10 cm lang 8 cm tief VON SELBST heilen da die Haut an dieser Stelle zu sehr betroffen war...... (auch sehr unlustig)

´Was soll ich sagen, Magenband raus - Gewicht wieder RAUF ;-((((

Meinen Sohn habe ich vor 9 Jahren mit 160 kg entbunden. und seit dem habe ich wieder alles Diäten die es gibt durchprobiert, aber nichts hat langfristig geholfen. Von der 30g Methode verspreche ich mir sehr viel ... und wünsche mir nichts mehr als das ich endlich im stande bin ab zu nehmen und das Gewicht zu halten.

Ich möchte aber auch NIEMANDEN dazu abraten sich operieren zu lassen, aber auch nicht dazu Ermutigen. Jeder muss es für sich selbst entscheiden - das für und wieder ..... Diese Entscheidung kann einem niemand abnehmen --- NIEMAND - auch nicht der beste Freund oder Ehemann......

bei mir hat es nicht geklappt, bei vielen anderen aber sehr wohl und das mit tollem Erfolg.

Aber wenn ich dazu gefragt werden würde, würde ich persönlich jedem raten sich sehr sehr gut zu informieren... und wirklich den Entschluss für sich und SEIN Leben zu treffen.
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Re: Magenoperation, wie es wirklich ist....

Beitragvon SusanneSchmidt » 01.09.2016 21:33

Ja, Du hast Recht.
Jeder muss es für sich entscheiden.
Aber wie Du selber sagst.
Man nimmt nicht mit dem Bauch, sondern mit dem Kopf ab.
Der Kopf ist das Problem.
Niemand wird dick, nur weil es gut schmeckt.
Da sind immer noch andere Baustellen und die ändern
sich nicht mit so einer OP.
Ich hatte vor 30g Fett auch den Gedanken.
War in einer solchen Gruppe von Operierten und die
sich operieren lassen wollten (so wie ich)
Da habe ich viel mitbekommen!! Was man als Laie
nicht weiß und auch nicht bedenkt.
Und ich kenne viele Leute, die schon ewig so eine OP
hinter sich haben. Schlank wurden die aber nicht.
Dann wird die Nutella in die Mikrowelle gestellt.
Die Torte wird zerdrückt. Zur Not wird alles püriert.
Dann geht es auch wieder rein...
Nichts macht einen schlank. Auch keine Magen OP.
Unterstützend vielleicht, was Sabine ja auch in ihrem Bericht
anschaulich geschrieben hat.

Ich drücke Dir die Daumen. Hier bekommst Du tolle Hilfe
und Unterstützung.(Machen musst Du es allerdings alleine)
Meine Modis und auch Helfer und nicht zuletzt viele User
sind eine tolle Truppe.
Viel Erfolg wünscht Susanne Schmidt
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Re: Magenoperation, wie es wirklich ist....

Beitragvon Anschi » 01.09.2016 23:24

Danke Mamaklement für diesen offenen Bericht, der nochmals deutlich machte, dass operative Eingriffe IMMER auch schief gehen können, auch wenn sie vielen Menschen helfen können. Das ist ja nicht nur beim Magenband so, sondern bei allen anderen OPs auch....nicht umsonst unterschreibt der Patient ja immer entsprechende Formulare, die auf "seltene, aber mögliche Komplikationen" hinweisen. Mein Mann hatte auch etliche der Komplikationen nach seinen Bypass-OPs...manchmal kann und muss man zwischen Schaden-Nutzen abwägen, manchmal hat man diese Wahl nur bedingt...

Ich wünsche dir auf jeden Fall, dass du mit NWD vielleicht einen Weg für dich gefunden hast, der doch funktioniert! Letztlich müssen wir ohnehin "zweigleisig" fahren und neben den Ernährungsgewohnheiten auch unsere Nebenbaustellen bearbeiten, die meist nicht unwesentlich unser Übergewicht mitverursacht haben.

Liebe Grüße! Anschi
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Re: Magenoperation, wie es wirklich ist....

Beitragvon mollifit » 02.09.2016 00:22

Hallo Mamaklement,

ich wünsche dir nur eines......Geduld, Geduld, Geduld.
Habe bitte ganz viel Geduld mit dir.
Die 30 g Fettmethode ist eine gesunde Ernährungsform.
Du musst dich erst einmal reinfinden, viel ausprobieren.
Es wird Tage geben wo es super klappt und es wird Tage geben
wo alles schief läuft. Dann darfst du nicht aufgeben.
Komme so oft wie möglich hier ins Forum, du bekommst immer Unterstützung,
Ratschläge und Motivation.

Ich wünsche dir viel Erfolg und Durchhaltevermögen.

Lg mollifit
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Re: Magenoperation, wie es wirklich ist....

Beitragvon Tomatensusanne » 02.09.2016 07:55

Danke fuer deinen offenen Bericht.

Meinen Vorschreibern kann ich mich nur anschliessen, nicht aufgeben, das ist eine gesunde, alltagstaugliche, lebenslange Ernaehrungsumstellung.
Und gleichzeitig kann man so ein Problem nach dem anderen angehen, denn, wie du schreibst, die Probleme verschwinden nicht mit einer Magenop und auch nicht mit einer Ernaehrungsumstellung.

doch, 2 Probleme verschwinden, mit schwindendem Gewicht fuehlt man sich wohler und fitter und weiss, man kann das schaffen. :nie
Startgewicht ca. 100 kg

Zwischengewicht 75 kg erreicht am 10.05.16

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Re: Magenoperation, wie es wirklich ist....

Beitragvon verena70 » 26.09.2016 18:07

mamaklement hat geschrieben:Hallo, erstmals *Hut ab* das ist wirklich gut geschrieben. Und ich kann da leider auch mitreden.

Auch ich wurde nach langem hin und her 2002 Operiert, Magenband. mit 153 kg !

Doch leider ging bei mir nicht alles gut .... Aber es stimmt es ist ein für und wieder, jeder muss das für sich selbst entscheiden, ob er den Weg zur Op macht oder nicht.

Eines ist in jedem Fall zu berücksichtigen, wie es auch schon erwähnt wurde. Eine Op ist eine radikale Lösung, fast nie Rückgängig zu machen, bei dem einen funktioniert es SUPER bei anderen leider nicht. Ich persönlich kenne auch einige bei denen eine Magen Op alles zum positiven gewendet hat. Aber ich kenne auch andere....

mir wurde wie gesagt 2002 das Magenband eingesetzt. Bereits nach 3 Wochen traten die ersten Probleme auf. die Op Wunden gingen wieder auf, nochmal neu vernähen. und dann nochmal...... ... dann endlich heilten die Wunden zu .... das alles war mir zu diesem Zeitpunkt egal, denn ich verlor immer mehr an Gewicht.

Nach bereits 3 Monaten hat man schließlich herausgefunden das dass Band begann in den Magen zu wachsen. aber sie wollten noch warten wie es sich entwickelt hatte ja keine Probleme und nahm super ab. (die ganzen Psychischen Probleme waren natürlich trotzdem da, wie sollte die auch durch eine Op am Magen weg gehen) - bereits 6 Monate nach der Op wog ich um 45 Kg weniger.... ich war überglücklich..... BIS zu dem Tag an dem die Schmerzen begannen..... ich möchte jetzt nicht alles aufzählen - was alles und wie - aber es war sehr sehr unschön. ich konnte ohne meinen Mann nicht mal mehr alleine auf die Toilette...... sie wollten immer noch warten denn es gab nur 2 Möglichkeiten . 1. Vom Brustbein bis Nabel aufschneiden, den Magen *etwas* aufschneiden und das Band raus oder 2. warten bis das Band vollständig in den Magen *migrit* war um es mittels Labroskopie zu entfernen.

Schlussendlich nach 2 Jahren Magenband konnte es in einer anderen Klinik Labroskopisch entfernt werden - die Stelle wo die *kapsel* angenäht war musste innerhalb eines Jahren mit einer größe von 10 cm lang 8 cm tief VON SELBST heilen da die Haut an dieser Stelle zu sehr betroffen war...... (auch sehr unlustig)

´Was soll ich sagen, Magenband raus - Gewicht wieder RAUF ;-((((

Meinen Sohn habe ich vor 9 Jahren mit 160 kg entbunden. und seit dem habe ich wieder alles Diäten die es gibt durchprobiert, aber nichts hat langfristig geholfen. Von der 30g Methode verspreche ich mir sehr viel ... und wünsche mir nichts mehr als das ich endlich im stande bin ab zu nehmen und das Gewicht zu halten.

Ich möchte aber auch NIEMANDEN dazu abraten sich operieren zu lassen, aber auch nicht dazu Ermutigen. Jeder muss es für sich selbst entscheiden - das für und wieder ..... Diese Entscheidung kann einem niemand abnehmen --- NIEMAND - auch nicht der beste Freund oder Ehemann......

bei mir hat es nicht geklappt, bei vielen anderen aber sehr wohl und das mit tollem Erfolg.

Aber wenn ich dazu gefragt werden würde, würde ich persönlich jedem raten sich sehr sehr gut zu informieren... und wirklich den Entschluss für sich und SEIN Leben zu treffen.

was mich bewegt meine sorgen ängste seelischen nöte--usw
was ist mit der seelischen komponente traumata schlimme erlebnisse terror etc todesfälle die nicht verarbeitet worden sind.....------???????

danke für deine offenheit
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